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Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des FEEL-KJ auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?

Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?

Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?

Online Auswertung des FEEL-KJ

Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc

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FEEL-KJ digital auswerten

FEEL-KJ – Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen

Der FEEL-KJ erfasst, wie Kinder und Jugendliche mit belastenden Gefühlen umgehen. Gefragt wird nicht nach der Stärke der Emotion, sondern nach den Strategien, die ihr folgen – und zwar getrennt für die drei Emotionen Angst, Trauer und Wut. Diese Trennung ist der eigentliche Ertrag des Verfahrens: Wer Wut durch Rückzug bewältigt, muss mit Angst nicht ebenso umgehen. Emotionsregulation gilt als zentrale Bedingung für Wohlbefinden und psychosoziale Entwicklung, weshalb der FEEL-KJ sowohl Ressourcen als auch Risikomuster sichtbar macht.

Aufbau und Struktur des Fragebogens

Der FEEL-KJ umfasst 90 Items. Sie bilden 15 Strategien ab, die für jede der drei Emotionen mit je zwei Aussagen erfragt werden – daraus ergeben sich sechs Items pro Strategie. Beantwortet wird fünfstufig, von „fast nie" bis „fast immer".

Die Strategien sind drei Gruppen zugeordnet:

  • Adaptive Strategien: Problemorientiertes Handeln, Zerstreuung, Stimmung anheben, Akzeptieren, Vergessen, Umbewerten, Kognitives Problemlösen
  • Maladaptive Strategien: Aufgeben, Aggressives Verhalten, Rückzug, Selbstabwertung, Perseveration
  • Weitere Strategien: Ausdruck, Soziale Unterstützung, Emotionskontrolle

Die drei zuletzt genannten sind bewusst keiner Richtung zugeordnet, weil ihr Wert von der Situation abhängt – Gefühle auszudrücken kann hilfreich oder unpassend sein. Aus den beiden ersten Gruppen entstehen zusätzlich die Sekundärskalen Adaptive und Maladaptive Strategien. Ausgewertet werden kann emotionsübergreifend oder für Angst, Trauer und Wut getrennt.

Durchführung

Der FEEL-KJ ist für Kinder und Jugendliche von 10;0 bis 19;11 Jahren vorgesehen und lässt sich einzeln wie in Gruppen einsetzen. Die Bearbeitung dauert altersabhängig 10 bis 30 Minuten. Zu Beginn werden die drei Emotionen kurz erläutert und mit Beispielen unterlegt – dieser Schritt ist wesentlich, weil jüngere Kinder Trauer und Wut sonst nicht zuverlässig unterscheiden. Vorausgesetzt wird ausreichende Lesekompetenz; bestehen Zweifel, empfiehlt sich die Einzeldurchführung mit der Möglichkeit zu Rückfragen.

Auswertung und Interpretation

Die Auswertung des FEEL-KJ erfolgt im Papierverfahren von Hand über die Auswertungsbogen und die Normtabellen des Manuals; für Auswertung und Interpretation veranschlagt der Verlag 20 bis 30 Minuten. Jeder Schritt – Summieren, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle, und bei 15 Strategien, die wahlweise emotionsübergreifend oder für drei Emotionen getrennt auszuwerten sind, vervielfacht sich das Nachschlagen. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:

  1. Strategiewerte: Je Strategie werden die zugehörigen Items summiert – über alle drei Emotionen hinweg oder je Emotion getrennt.
  2. Sekundärskalen: Aus den adaptiven und den maladaptiven Strategien entstehen zwei übergeordnete Werte.
  3. Normierung: Die Rohwerte werden in T-Werte, T-Wertbänder und Prozentränge überführt. Für die Skala Soziale Unterstützung sind die Normen zusätzlich nach Alter und Geschlecht differenziert.
  4. Einordnung: T-Werte zwischen 40 und 60 gelten als unauffällig. Bei den adaptiven Strategien verweisen Werte unter 40 auf einen zu geringen Einsatz funktionaler Strategien; bei den maladaptiven Strategien sind Werte über 60 auffällig. Die Interpretationsrichtung dreht sich also je nach Skalengruppe um – der häufigste Lesefehler bei diesem Verfahren.
  5. Muster statt Einzelwert: Aufschlussreich ist die Kombination. Ein hoher maladaptiver Wert bei gleichzeitig hohem adaptivem Wert beschreibt eine andere Ausgangslage als ein hoher maladaptiver Wert bei fehlenden funktionalen Strategien.

Die T-Wertbänder sind dabei mehr als Beiwerk: Zwei Werte unterscheiden sich erst dann bedeutsam, wenn sich ihre Bänder nicht überschneiden. Das gilt für den Vergleich zweier Strategien ebenso wie für Verlaufsmessungen.

Testtheoretische Analyse / Gütekriterien

Die Normwerte des FEEL-KJ beruhen auf einer Stichprobe von 800 Kindern und Jugendlichen; die Validierungsbefunde stützen sich auf insgesamt 1.446 Personen. Die internen Konsistenzen der emotionsübergreifenden Strategien reichen von α = .69 für Aufgeben bis α = .91 für Soziale Unterstützung. Deutlich höher liegen die Sekundärskalen mit α = .93 für die adaptiven und α = .82 für die maladaptiven Strategien – ein Hinweis darauf, dass die Einzelstrategien mit sechs Items zurückhaltender zu interpretieren sind als die übergeordneten Werte. Die Retest-Reliabilität über sechs Wochen liegt zwischen rtt = .62 und .81, für die Sekundärskalen bei .81 beziehungsweise .73. Dass die Werte nicht höher ausfallen, passt zum Konstrukt: Emotionsregulation ist erlernbar und verändert sich im Jugendalter, was den FEEL-KJ zugleich für Verlaufsmessungen brauchbar macht. Belegt sind die Konstruktvalidität, die faktorielle Struktur mit der Trennung adaptiver und maladaptiver Strategien sowie die differenzielle und kriterienbezogene Validität.

Grob, A., & Smolenski, C. (2009). FEEL-KJ – Fragebogen zur Erhebung der Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen (2., aktualisierte und ergänzte Auflage). Göttingen: Hogrefe.

Umfangreiche Testbibliothek & flexible Erweiterung

Werten Sie den FEEL-KJ und über 50 weitere etablierte klinische Testverfahren aus. Fehlt ein spezifisches Verfahren für Ihre Einrichtung? Gerne implementieren wir jeden zusätzlichen Test.

Das sagen unsere Nutzer:innen

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Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.

Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)

LVR-Klinikum Düsseldorf

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Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.

Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)

Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied

Nie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen

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