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Nie mehr selber rechnen • Nie mehr Normwerte suchen • Nie mehr Excel-Tabellen

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des FEEL-E auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?
Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?
Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?
Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc
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Beispiel-TestbefundNie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen
Der FEEL-E erfasst, welche Strategien Erwachsene einsetzen, wenn sie Wut, Angst oder Trauer erleben. Im Mittelpunkt steht nicht die Intensität der Emotion, sondern der Umgang mit ihr – und zwar getrennt für die drei Emotionen, weil sich die Regulationsmuster zwischen ihnen deutlich unterscheiden können. Zugrunde liegt eine trait-orientierte Perspektive: Erwachsene zeigen relativ zeitstabile Muster der Emotionsbewältigung. Damit bildet der FEEL-E Risiken wie Ressourcen ab und eignet sich zur Indikationsstellung wie zur Verlaufsbeobachtung.
Der FEEL-E umfasst 72 Items. Sie bilden 12 Emotionsregulationsstrategien ab, die für jede der drei Emotionen mit je zwei Aussagen erfragt werden – pro Emotion ergibt das 24 Items, pro Strategie sechs. Beantwortet wird fünfstufig von „fast nie" über „selten", „ab und zu" und „oft" bis „fast immer".
Die zwölf Primärskalen des FEEL-E sind zwei Sekundärskalen zugeordnet:
Beide Sekundärskalen werden emotionsübergreifend als Gesamtwert und getrennt für Wut, Angst und Trauer ausgewiesen. Gegenüber der Kinder- und Jugendfassung sind im Erwachsenenalter einschlägige Strategien wie Katastrophisieren hinzugekommen.
Normiert ist der FEEL-E für Erwachsene von 20 bis 75 Jahren mit ausreichenden Deutschkenntnissen; für ältere Personen liegt keine Normierung vor, für Jüngere steht die Kinder- und Jugendfassung zur Verfügung. Die Bearbeitung dauert 15 bis 30 Minuten ohne Zeitbegrenzung; Einzel- und Gruppendurchführung sind gleichermaßen vorgesehen. Die Instruktion steht im Fragebogen und wird selbstständig gelesen; vorab ist darauf hinzuweisen, dass sich die Fragen für die drei Emotionen gleichen. Jede Emotion wird einleitend anhand typischer Auslöser und Situationen umschrieben, damit der Gefühlszustand vergegenwärtigt werden kann.
Die Auswertung des FEEL-E erfolgt im Papierverfahren von Hand: Mit zwei Auswerteschablonen werden die Itemwerte in den Auswertebogen übertragen, dort zu Rohwerten addiert, über die Normtabellen in Normwerte überführt und in den Profilbogen eingetragen. Das Manual veranschlagt dafür etwa 15 Minuten, für die gesamte Auswertung samt Profilerstellung bei geübten Testleitern nicht mehr als 30 Minuten. Jeder Schritt – Summieren, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle, die sich bei 20 Normtabellen vervielfacht. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:
Die Normwerte des FEEL-E beruhen auf 830 unauffälligen Erwachsenen zwischen 20 und 75 Jahren aus dem deutschsprachigen Raum, erhoben zwischen 2009 und 2011; Frauen und Männer waren annähernd gleich vertreten, das Bildungsniveau lag überdurchschnittlich hoch. Die interne Konsistenz der zwölf Primärskalen reicht von α = .73 (Aufgeben) bis α = .89 (Stimmung anheben), die emotionsübergreifenden Sekundärskalen liegen bei α = .91 (Adaptive Strategien) und α = .88 (Maladaptive Strategien). Die emotionsspezifischen Sekundärskalen bewegen sich zwischen α = .65 und .81; für Maladaptive Strategien Wut (α = .65) rät das Manual bei individualdiagnostischen Aussagen ausdrücklich zur Zurückhaltung. Die Retest-Reliabilität nach acht Monaten (n = 116) liegt für die Primärskalen zwischen rtt = .61 und .78, für beide Sekundärskalen bei rtt = .79. Eine Hauptkomponentenanalyse mit zwei vorgegebenen Faktoren klärt 44,05 % der Varianz auf und trennt adaptive und maladaptive Strategien wie erwartet. Konvergent korrelieren die Sekundärskalen mit den Positiv- und Negativ-Strategien des SVF 78 (r = .61 und r = .63); klinisch auffällige und parallelisierte unauffällige Personen unterscheiden sich in nahezu allen Skalen.
Grob, A., & Horowitz, D. (2014). Fragebogen zur Erhebung der Emotionsregulation bei Erwachsenen (FEEL-E). Bern: Verlag Hans Huber, Hogrefe AG.
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Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)
LVR-Klinikum Düsseldorf
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Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)
Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied
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