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Nie mehr selber rechnen • Nie mehr Normwerte suchen • Nie mehr Excel-Tabellen

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des VBV 3-6 auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?
Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?
Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?
Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc
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Beispiel-TestbefundNie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen
Der VBV 3-6 erfasst Verhaltensauffälligkeiten und sozial-emotionale Kompetenzen bei Kindern zwischen drei und sechs Jahren – aus zwei Perspektiven, die im Vorschulalter kaum austauschbar sind: der der Eltern und der der Erzieherinnen. Ein Kind kann sich zu Hause anders verhalten als in der Gruppe – dieser Unterschied ist selbst eine diagnostische Information. Der VBV 3-6 bildet dabei nicht nur Probleme ab, sondern ausdrücklich auch Kompetenzen, und dient neben Screening und Diagnostik der Therapieplanung und der Verlaufskontrolle.
Eltern- und Erzieherfragebogen liegen je als Lang- und Kurzform vor. Die Langform für Eltern (VBV-EL) umfasst 53 Items, die für Erzieherinnen (VBV-ER) 93 Items; beide ergänzt eine Symptomliste mit 17 Items, die nicht in die Skalenwerte eingeht. Die Kurzformen kommen mit 35 (VBV-K-EL) und 44 Items (VBV-K-ER) aus.
Alle vier Formen des VBV 3-6 bilden dieselben vier Dimensionen ab:
Die Symptomliste erfasst daneben umschriebene Auffälligkeiten wie Schlaf- und Essprobleme, Einnässen, Einkoten oder autoaggressives Verhalten – Symptome, die sich keiner Dimension zuordnen lassen, für die Behandlungsplanung aber wesentlich sind.
Der VBV 3-6 beurteilt das Verhalten des Kindes in den zurückliegenden vier Wochen. Die Antwortskalen sind durchgehend fünfstufig (0 bis 4), die verbalen Anker wechseln je nach Fragebogenteil. Die Bearbeitung dauert 20 bis 30 Minuten für den Elternbogen und 30 bis 40 für den Erzieherbogen, die Kurzformen 10 bis 15 beziehungsweise 15 bis 20 Minuten. Einzel- wie Gruppendurchführung sind möglich. Bei Eltern mit geringen Deutschkenntnissen empfiehlt das Manual, die Items vorzulesen. Dass Vater und Mutter getrennt ausfüllen, ist ausdrücklich erwünscht – abweichende Urteile sind ein Gesprächsanlass, kein Messfehler.
Die Auswertung des VBV 3-6 erfolgt im Papierverfahren von Hand über vier Schablonen – eine je Skala – und die Normtabellen; das Manual veranschlagt dafür etwa zehn Minuten pro Fragebogen. Jeder Schritt – Umpolen, Summieren, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:
Die Skalen des VBV 3-6 entstanden auf Basis der klassischen Testtheorie und faktorenanalytischer Techniken. Den Langformen liegen eine Repräsentativstichprobe von 241 und eine Inanspruchnahmestichprobe von 151 Kindern zugrunde, den Kurzformen 405 und 304 Kinder. Die internen Konsistenzen reichen bei den Langformen von α = .70 bis .95 und bei den Kurzformen von α = .72 bis .93. Die Retest-Reliabilität liegt für die Langformen zwischen rtt = .51 und .80, für die Kurzformen zwischen .74 und .91 – dass die kürzeren Bögen besser abschneiden, spricht für ihre Eignung zur Verlaufskontrolle. Die Interrater-Reliabilität zweier Erzieherinnen beträgt .56 bis .66 (Langform) und .62 bis .78 (Kurzform). Zur Validität zieht das Manual mehrere Belege heran: Mittelwertvergleiche zwischen Repräsentativ- und Inanspruchnahmestichprobe, Alters- und Geschlechtsunterschiede, die Übereinstimmung von Eltern- und Erzieherurteilen sowie Beziehungen zu klinischen Urteilen und Diagnosen, zum Sozialstatus und zu den familiären Bedingungen. Für die Kurzform des Erzieherbogens gelang zusätzlich eine Kreuzvalidierung.
Döpfner, M., Berner, W., Breuer, D., Fleischmann, T., & Schmidt, M. (2018). VBV 3-6 – Verhaltensbeurteilungsbogen für Vorschulkinder (2., überarbeitete und erweiterte Auflage mit Kurzformen). Göttingen: Hogrefe.
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Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)
LVR-Klinikum Düsseldorf
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Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)
Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied
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