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SEKJ digital auswerten

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Nie mehr selber rechnen • Nie mehr Normwerte suchen • Nie mehr Excel-Tabellen

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Testauswertung in Ihrem Klinik- oder Praxisalltag

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des SEKJ auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?

Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?

Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?

Online Auswertung des SEKJ

Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc

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Schnell & fehlerfrei

Von der intuitiven Rohwert-Eingabe zum vollständigen und validen Testergebnis in unter 3 Minuten. Automatische Auswertung ohne Übertragungs- und Rechenfehler.

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Maximale Datensicherheit

Wir speichern keinerlei Patientendaten. Wir setzen auf absolute Datensparsamkeit und nutzen ausschließlich Serverstandorte in Deutschland mit ISO 27001 Zertifizierung.

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Flexibler Befundexport

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Beispiel-Testbefund

Nie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen

SEKJ digital auswerten

SEKJ – Selbstwertinventar für Kinder und Jugendliche

Das SEKJ erfasst den Selbstwert von Kindern und Jugendlichen in drei Facetten. Der Grundgedanke: Wie hoch jemand sich selbst bewertet, ist nur die halbe Auskunft. Ebenso wichtig ist, ob diese Bewertung stabil bleibt oder schwankt, und woran sie hängt – an der eigenen Person oder am Erreichen selbst- und fremdgesetzter Standards. Zwei Jugendliche mit demselben Selbstwertniveau können sich darin deutlich unterscheiden; das SEKJ macht diesen Unterschied sichtbar, und für therapeutische wie pädagogische Interventionen ist er der eigentliche Ansatzpunkt.

Aufbau und Struktur des Fragebogens

Das SEKJ umfasst 32 Items, verteilt auf drei Skalen:

  • Selbstwerthöhe (10 Items) – wie positiv die eigene Person insgesamt bewertet wird
  • Selbstwertstabilität (10 Items) – ob der Selbstwert als zeitlich stabil, sicher und robust erlebt wird oder als schwankend und angreifbar
  • Selbstwertkontingenz (12 Items) – wie stark der Selbstwert davon abhängt, ob Standards im Kompetenz- und Leistungsbereich erfüllt werden

Beantwortet wird fünfstufig, von „stimmt gar nicht" über „stimmt eher nicht", „weder-noch" und „stimmt eher" bis „stimmt ganz genau". Ein Teil der Aussagen ist negativ gepolt und wird bei der Auswertung umgekehrt gewertet. Einen Gesamtwert bildet das SEKJ nicht – das ist keine Auslassung, sondern Konstruktionsprinzip: Höhe, Stabilität und Kontingenz sind eigenständige Facetten und werden getrennt interpretiert.

Durchführung

Normiert ist das SEKJ für die Klassenstufen 5 bis 10 aller allgemeinbildenden Regelschulen, was ungefähr einem Alter von 10 bis 16 Jahren entspricht. Die Durchführung setzt eine diagnostisch geschulte Person voraus und ist als Einzel- wie als Gruppentestung möglich. Die reine Bearbeitung dauert 13 bis 25 Minuten, hinzu kommen 5 bis 10 Minuten für Instruktion und Erläuterungen. Außer dem Fragebogen und einem Stift wird kein Material benötigt. Die wörtliche Instruktion des Manuals sichert dabei die Durchführungsobjektivität.

Auswertung und Interpretation

Die Auswertung des SEKJ erfolgt im Papierverfahren von Hand über drei Auswertungsschablonen und die Normtabellen; das Manual veranschlagt dafür 5 bis 7 Minuten. Jeder Schritt – Umpolen, Summieren, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:

  1. Rohwertbildung: Je Skala werden den Antwortkästchen von links nach rechts die Werte 1 bis 5 zugeordnet, bei negativ gepolten Items umgekehrt 5 bis 1, und anschließend summiert.
  2. Fehlende Antworten: Ist bei einer Skala mehr als ein Item unbeantwortet oder nicht eindeutig angekreuzt, wird diese Skala nicht ausgewertet. Fehlt genau ein Item, wird der Rohwert hochgerechnet: Summe geteilt durch die Zahl der bearbeiteten Items, multipliziert mit der Itemzahl der Skala; Nachkommastellen entfallen.
  3. Normierung: Zu jedem Rohwert werden Prozentrang, T-Wert und T-Wert-Band abgelesen. Es gibt je Skala zwei Normtabellen – eine für die Klassenstufen 5 und 6, eine für 7 bis 10.
  4. Interpretation: T-Werte zwischen 40 und 60 gelten als durchschnittlich, Werte darunter beziehungsweise darüber als unter- oder überdurchschnittlich, unter 30 und über 70 als weit abweichend. Das Manual empfiehlt ausdrücklich, dafür nicht den T-Wert selbst heranzuziehen, sondern das T-Wert-Band: Ein Wert gilt erst dann als unterdurchschnittlich, wenn das Band einen T-Wert unter 40 einschließt.
  5. Profil statt Einzelwert: Weil die Skalen des SEKJ standardisiert sind, lassen sie sich untereinander und mit Kennwerten anderer Verfahren vergleichen – etwa mit einem Depressionsmaß. Ein niedriger, zugleich instabiler und stark leistungsabhängiger Selbstwert beschreibt eine andere Ausgangslage als ein niedriger, aber stabiler.

Vor der Auswertung steht eine Plausibilitätsprüfung: Wurde der Bogen gestört bearbeitet, gibt es Hinweise auf verfälschendes Antwortverhalten oder äußert die getestete Person selbst, nicht wahrheitsgemäß geantwortet zu haben, unterbleibt die Auswertung.

Testtheoretische Analyse / Gütekriterien

Die Normen des SEKJ beruhen auf einer Eichstichprobe von 3.121 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 5 bis 10 aus allen Regelschulformen, die die Schülerschaft in Deutschland nach geografischer Verteilung, Schulform und Altersgruppen gut abbildet; auf die beiden Normgruppen entfallen 854 (Klassen 5 bis 6) und 2.267 Fälle (Klassen 7 bis 10). Die internen Konsistenzen der drei Skalen liegen für die Klassenstufen 5 und 6 zwischen α = .81 und .86 und für die Klassenstufen 7 bis 10 zwischen α = .87 und .90 – die höheren Werte in der älteren Gruppe passen dazu, dass sich das Selbstwerterleben mit dem Alter differenziert. Die Retest-Reliabilität, ermittelt an einer Substichprobe der Klassenstufe 9 über sechs Wochen, liegt zwischen rtt = .76 und .80. Die Inhaltsvalidität stützt sich auf die systematisch an den Konstruktdefinitionen orientierten Itemformulierungen und wird durch zwei Faktorenanalysen bestätigt. Für die konvergente und diskriminante Validität des SEKJ sprechen erwartungskonforme Skaleninterkorrelationen sowie die Zusammenhänge mit Depression, Prüfungsangst, Rumination und Fähigkeitsselbstkonzept.

Schöne, C., & Stiensmeier-Pelster, J. (2016). SEKJ – Selbstwertinventar für Kinder und Jugendliche. Göttingen: Hogrefe.

Umfangreiche Testbibliothek & flexible Erweiterung

Werten Sie das SEKJ und über 50 weitere etablierte klinische Testverfahren aus. Fehlt ein spezifisches Verfahren für Ihre Einrichtung? Gerne implementieren wir jeden zusätzlichen Test.

Das sagen unsere Nutzer:innen

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Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.

Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)

LVR-Klinikum Düsseldorf

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Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.

Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)

Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied

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