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Testauswertung in Ihrem Klinik- oder Praxisalltag

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung der SEE auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?

Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?

Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?

Online Auswertung der SEE

Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc

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Wir speichern keinerlei Patientendaten. Wir setzen auf absolute Datensparsamkeit und nutzen ausschließlich Serverstandorte in Deutschland mit ISO 27001 Zertifizierung.

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Flexibler Befundexport

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Beispiel-Testbefund

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SEE digital auswerten

SEE – Skalen zum Erleben von Emotionen

Die SEE sind ein Selbstbeurteilungsfragebogen für Psychotherapie, Beratung und Forschung, der erfasst, wie Erwachsene und Jugendliche ihre eigenen Gefühle erleben, bewerten und regulieren. Theoretischer Hintergrund sind die klientenzentrierte Persönlichkeitstheorie mit den Konstrukten Kongruenz und Symbolisierung sowie das Konzept der Emotionalen Intelligenz. Anders als Symptomfragebögen beschreiben die SEE nicht die Belastung selbst, sondern die emotionale Organisation einer Person: ob Gefühle angenommen, als überflutend oder als fehlend erlebt werden und über welche Wege sie zugänglich sind.

Aufbau und Struktur des Fragebogens

Die SEE umfassen 42 Items, die sich faktorenanalytisch begründet auf sieben Skalen verteilen:

  • Akzeptanz eigener Emotionen – Annehmen und Wertschätzen der eigenen Gefühle, entspricht dem Konstrukt Kongruenz (6 Items)
  • Erleben von Emotionsüberflutung – Überschwemmtsein von eigenen Gefühlen (7 Items)
  • Erleben von Emotionsmangel – Erleben, von Gefühlen und Körpersignalen abgeschnitten zu sein (5 Items)
  • Körperbezogene Symbolisierung von Emotionen – Körperempfindungen als Zugang zu Gefühlen und Entscheidungen (8 Items)
  • Imaginative Symbolisierung von Emotionen – Träume, Tagträume und Phantasien als Zugang zu Gefühlen (6 Items)
  • Erleben von Emotionsregulation – Fähigkeit, sich zu beruhigen oder in eine lebendigere Stimmung zu bringen (4 Items)
  • Erleben von Selbstkontrolle – Fähigkeit, eigene Gefühle nicht ins Verhalten einfließen zu lassen (6 Items)

Ein Gesamtwert ist nicht vorgesehen; die SEE werden als Profil der sieben Skalen ausgewertet. Neben der deutschen liegen italienisch-, türkisch-, französisch- und englischsprachige Versionen vor.

Durchführung

Die SEE richten sich an Personen ab 14 Jahren und können einzeln oder in Gruppen vorgegeben werden; die Bearbeitung dauert 10 bis 15 Minuten, eine Zeitbegrenzung besteht nicht. Beantwortet wird fünfstufig von „stimmt gar nicht" über „stimmt kaum", „stimmt mittelmäßig" und „stimmt ziemlich" bis „stimmt völlig". Vor der Abgabe soll die Testperson prüfen, ob alle Fragen beantwortet sind.

Auswertung und Interpretation

Die Auswertung der SEE erfolgt im Papierverfahren von Hand über Auswertungsschablone, Auswertungsbogen und die Normtabellen des Manuals; das Manual veranschlagt dafür etwa 10 bis 15 Minuten. Jeder Schritt – Kodieren, seitenweises Summieren, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:

  1. Rohwertberechnung: Die Antworten werden mit 1 bis 5 kodiert, die Items 5, 8 und 33 in umgekehrter Richtung. Die kodierten Werte werden je Skala zum Rohwert summiert.
  2. Normierung: Für jeden Skalenrohwert liefern die Normtabellen z-Werte, T-Werte, Prozentränge und Stanine. Als Referenzgruppen stehen die Zufallsstichprobe aus der Normalbevölkerung, Normen getrennt nach Geschlecht und Alter (unter 30 und ab 30 Jahre), Psychotherapie-Patienten sowie provisorische Normen für Personen mit italienischer und türkischer Muttersprache zur Verfügung.
  3. Interpretation: Als auffällig gelten Werte frühestens ab einer Standardabweichung Abstand zum Mittel der Vergleichsstichprobe, also T > 60 oder T < 40 bzw. PR > 84 oder PR < 16. Die Richtung ist skalenspezifisch: Hohe Werte in Akzeptanz, Emotionsregulation und Selbstkontrolle sind günstig, hohe Werte in Emotionsüberflutung und Emotionsmangel ungünstig. Die beiden Symbolisierungsskalen beschreiben bevorzugte Zugänge zu Emotionen und sind nicht als günstig oder ungünstig zu lesen.
  4. Messfehler und Profilvergleich: Vor der Interpretation sind für die T-Werte Vertrauensgrenzen mit 90- oder 95-prozentiger Sicherheit zu bestimmen, bei Emotionsüberflutung etwa ±7.3 T-Punkte (5 %). Unterschiede zwischen zwei Skalen sind erst ab der kritischen Differenz bedeutsam.
  5. Fehlende Werte: Pro Skala darf höchstens ein Ersatzwert eingesetzt werden – der gerundete Itemmittelwert aus dem Manual –, sonst entfällt die Skala. Bei mehr als zwei fehlenden Items im gesamten Test ist die Motivation der Testperson zu hinterfragen und gegebenenfalls auf die Auswertung zu verzichten.

Die Interpretation sollte psychologisch geschulten Personen vorbehalten bleiben.

Testtheoretische Analyse / Gütekriterien

Die Konstruktion der SEE beruht auf 772 Personen, die Normierungsstichproben wurden 2001 und 2002 erhoben, darunter 1.047 Personen für die Normen nach Geschlecht und Alter. Die internen Konsistenzen liegen in der Gesamtstichprobe bei α = .70 bis .86, getrennt nach Geschlecht bei α = .66 bis .85. Die Retest-Reliabilität beträgt über Intervalle von 2 bis 10 Wochen r = .58 bis .90, nach 14 Wochen r = .24 bis .80. Eine Faktorenanalyse zweiter Ordnung ergibt zwei übergeordnete Faktoren, „Emotionale Stabilität versus Instabilität" und „Durchlässigkeit des Erlebens", die zusammen 54 % der Varianz erklären. Zur konvergenten Validität korreliert Emotionsüberflutung mit NEO-FFI-Neurotizismus zu r = .61, Emotionsmangel mit mangelndem Identifizieren von Gefühlen (TAS) zu r = .55. Bei Psychotherapie-Patienten korreliert Akzeptanz mit dem Global Severity Index des BSI zu r = −.55. Patienten in ambulanter und stationärer Psychotherapie zeigen weniger Akzeptanz und Emotionsregulation sowie mehr Emotionsüberflutung als die Zufallsstichprobe; bei den Symbolisierungsskalen unterscheiden sich die Gruppen nicht.

Behr, M., & Becker, M. (2004). SEE – Skalen zum Erleben von Emotionen. Göttingen: Hogrefe.

Umfangreiche Testbibliothek & flexible Erweiterung

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Das sagen unsere Nutzer:innen

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Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.

Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)

LVR-Klinikum Düsseldorf

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Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.

Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)

Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied

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