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Nie mehr selber rechnen • Nie mehr Normwerte suchen • Nie mehr Excel-Tabellen

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung der SEE auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?
Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?
Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?
Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc
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Kostenlos ausprobierenWir speichern keinerlei Patientendaten. Wir setzen auf absolute Datensparsamkeit und nutzen ausschließlich Serverstandorte in Deutschland mit ISO 27001 Zertifizierung.
Mehr zum DatenschutzExportieren Sie Ihren Testbefund als PDF in Ihrem individuellen Design. Alternativ kopieren Sie Ihre Testergebnisse mit nur einem Klick in Ihr PVS, KIS oder Dokument.
Beispiel-TestbefundNie mehr Excel-Tabellen · Nie mehr Normwerte suchen
Die SEE sind ein Selbstbeurteilungsfragebogen für Psychotherapie, Beratung und Forschung, der erfasst, wie Erwachsene und Jugendliche ihre eigenen Gefühle erleben, bewerten und regulieren. Theoretischer Hintergrund sind die klientenzentrierte Persönlichkeitstheorie mit den Konstrukten Kongruenz und Symbolisierung sowie das Konzept der Emotionalen Intelligenz. Anders als Symptomfragebögen beschreiben die SEE nicht die Belastung selbst, sondern die emotionale Organisation einer Person: ob Gefühle angenommen, als überflutend oder als fehlend erlebt werden und über welche Wege sie zugänglich sind.
Die SEE umfassen 42 Items, die sich faktorenanalytisch begründet auf sieben Skalen verteilen:
Ein Gesamtwert ist nicht vorgesehen; die SEE werden als Profil der sieben Skalen ausgewertet. Neben der deutschen liegen italienisch-, türkisch-, französisch- und englischsprachige Versionen vor.
Die SEE richten sich an Personen ab 14 Jahren und können einzeln oder in Gruppen vorgegeben werden; die Bearbeitung dauert 10 bis 15 Minuten, eine Zeitbegrenzung besteht nicht. Beantwortet wird fünfstufig von „stimmt gar nicht" über „stimmt kaum", „stimmt mittelmäßig" und „stimmt ziemlich" bis „stimmt völlig". Vor der Abgabe soll die Testperson prüfen, ob alle Fragen beantwortet sind.
Die Auswertung der SEE erfolgt im Papierverfahren von Hand über Auswertungsschablone, Auswertungsbogen und die Normtabellen des Manuals; das Manual veranschlagt dafür etwa 10 bis 15 Minuten. Jeder Schritt – Kodieren, seitenweises Summieren, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:
Die Interpretation sollte psychologisch geschulten Personen vorbehalten bleiben.
Die Konstruktion der SEE beruht auf 772 Personen, die Normierungsstichproben wurden 2001 und 2002 erhoben, darunter 1.047 Personen für die Normen nach Geschlecht und Alter. Die internen Konsistenzen liegen in der Gesamtstichprobe bei α = .70 bis .86, getrennt nach Geschlecht bei α = .66 bis .85. Die Retest-Reliabilität beträgt über Intervalle von 2 bis 10 Wochen r = .58 bis .90, nach 14 Wochen r = .24 bis .80. Eine Faktorenanalyse zweiter Ordnung ergibt zwei übergeordnete Faktoren, „Emotionale Stabilität versus Instabilität" und „Durchlässigkeit des Erlebens", die zusammen 54 % der Varianz erklären. Zur konvergenten Validität korreliert Emotionsüberflutung mit NEO-FFI-Neurotizismus zu r = .61, Emotionsmangel mit mangelndem Identifizieren von Gefühlen (TAS) zu r = .55. Bei Psychotherapie-Patienten korreliert Akzeptanz mit dem Global Severity Index des BSI zu r = −.55. Patienten in ambulanter und stationärer Psychotherapie zeigen weniger Akzeptanz und Emotionsregulation sowie mehr Emotionsüberflutung als die Zufallsstichprobe; bei den Symbolisierungsskalen unterscheiden sich die Gruppen nicht.
Behr, M., & Becker, M. (2004). SEE – Skalen zum Erleben von Emotionen. Göttingen: Hogrefe.
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Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)
LVR-Klinikum Düsseldorf
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Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)
Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied
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