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Testauswertung in Ihrem Klinik- oder Praxisalltag

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung der SCL-90-S auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?

Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?

Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?

Online Auswertung der SCL-90-S

Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc

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SCL-90-S digital auswerten

SCL-90-S – Symptom-Checklist-90-Standard

Die SCL-90-S ist eines der am häufigsten eingesetzten Selbstbeurteilungsverfahren zur Erfassung psychischer Belastung. Sie misst, wie stark sich eine Person durch körperliche und psychische Symptome beeinträchtigt fühlt – bezogen auf einen engen Zeitraum von sieben Tagen bis heute. Damit ist die SCL-90-S kein Verfahren zur Diagnosestellung, sondern eines zur Beschreibung des aktuellen Belastungsniveaus über neun Symptombereiche hinweg. Eingesetzt wird sie in der psychologischen, psychotherapeutischen und medizinischen Diagnostik bei Jugendlichen und Erwachsenen, besonders häufig auch zur Verlaufsmessung.

Aufbau und Struktur des Fragebogens

Die SCL-90-S umfasst 90 Items auf neun Skalen:

  • Somatisierung
  • Zwanghaftigkeit
  • Unsicherheit im Sozialkontakt
  • Depressivität
  • Ängstlichkeit
  • Aggressivität/Feindseligkeit
  • Phobische Angst
  • Paranoides Denken
  • Psychotizismus

Über die Skalen hinaus werden drei globale Kennwerte gebildet, die unterschiedliche Aspekte derselben Belastung abbilden:

  • GSI (Global Severity Index) – die grundsätzliche psychische Belastung
  • PSDI (Positive Symptom Distress Index) – die Intensität der Antworten, also wie stark die genannten Symptome belasten
  • PST (Positive Symptom Total) – die Anzahl der Symptome, bei denen überhaupt eine Belastung angegeben wurde

Erst zusammen ergeben die drei ein tragfähiges Bild: Ein hoher PST bei niedrigem PSDI beschreibt viele, aber wenig belastende Symptome – ein umgekehrtes Muster wenige, dafür schwer belastende.

Durchführung

Die SCL-90-S wird als Selbstbeurteilungsbogen im Einzel- wie im Gruppensetting vorgegeben. Die Testperson schätzt für jedes Symptom auf einer fünfstufigen Skala ein, wie stark sie sich dadurch in den vergangenen sieben Tagen bis heute beeinträchtigt gefühlt hat. Eine Zeitbegrenzung besteht nicht; die durchschnittliche Bearbeitungsdauer liegt bei zehn bis fünfzehn Minuten. Der kurze Bezugszeitraum macht das Verfahren für wiederholte Erhebungen im Therapieverlauf geeignet.

Auswertung und Interpretation

Die Auswertung der SCL-90-S erfolgt im Papierverfahren von Hand über einen Auswertungsbogen. Jeder Schritt – Summieren, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:

  1. Rohwertberechnung: Die Itemantworten werden je Skala zusammengefasst; aus allen Antworten entstehen zusätzlich die drei globalen Kennwerte GSI, PSDI und PST.
  2. Normierung: Die Rohwerte werden in T-Werte überführt. Grundlage ist eine bevölkerungsrepräsentative deutschsprachige Stichprobe, getrennt nach Geschlecht und Altersgruppe; ergänzend stehen geschlechtsspezifische Normen für Studierende zur Verfügung.
  3. Interpretation: Höhere Werte stehen für eine stärkere Belastung. Das Skalenprofil zeigt, wo die Schwerpunkte liegen, während der GSI das Gesamtniveau abbildet. Die Einordnung erfolgt immer im Vergleich zur passenden Normgruppe.
  4. Verlaufsmessung: Wegen des kurzen Bezugszeitraums eignet sich die SCL-90-S für Messwiederholungen; Veränderungen im Therapieverlauf lassen sich über die T-Werte der Skalen und den GSI abbilden.
  5. Grenzen: Die SCL-90-S beschreibt Belastung, sie stellt keine Diagnose. Erhöhte Werte sind Anlass für weitere Abklärung, nicht deren Ersatz.

Testtheoretische Analyse / Gütekriterien

Die Normierung der SCL-90-S beruht auf einer bevölkerungsrepräsentativen deutschsprachigen Stichprobe von 2025 Personen im Alter von 16 bis 75 Jahren, erhoben 2011 und 2012; die T-Normen sind nach Geschlecht und Alter getrennt ausgewiesen. Für Studierende liegt eine eigene Normstichprobe von 1061 Personen vor, ebenfalls geschlechtsspezifisch. Die interne Konsistenz der Skalen und globalen Kennwerte liegt zwischen α = .76 und .98, die Retest-Reliabilität wird als zufriedenstellend bis gut ausgewiesen. Die inhaltliche Validität stützt sich auf die Trennschärfen der Items, die konvergente Validität auf Zusammenhänge mit verwandten Verfahren.

Franke, G. H. (2014). SCL-90-S – Symptom-Checklist-90-Standard. Göttingen: Hogrefe.

Umfangreiche Testbibliothek & flexible Erweiterung

Werten Sie die SCL-90-S und über 50 weitere etablierte klinische Testverfahren aus. Fehlt ein spezifisches Verfahren für Ihre Einrichtung? Gerne implementieren wir jeden zusätzlichen Test.

Das sagen unsere Nutzer:innen

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Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.

Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)

LVR-Klinikum Düsseldorf

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Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.

Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)

Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied

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