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Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?

Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?

Online Auswertung des PSSI

Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc

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PSSI digital auswerten

Persönlichkeits-Stil- und Störungs-Inventar (PSSI)

Das PSSI erfasst Persönlichkeitsstile bei Jugendlichen ab 14 Jahren und Erwachsenen. Sein Grundgedanke ist ein perspektivischer: Zu jeder Persönlichkeitsstörung nach DSM-IV und ICD-10 gibt es einen nicht-pathologischen Stil, der dieselbe Eigenart in unauffälliger Ausprägung beschreibt – der zwanghaften Störung entspricht ein sorgfältiger Stil, der abhängigen ein loyaler. Das PSSI misst diese Stile und nicht die Störungen; es ist damit ein Verfahren der deskriptiven und funktionsanalytischen Betrachtung, nicht der kategorialen Diagnostik. Eingesetzt wird es in klinischer Diagnostik, Therapieplanung, Beratung und Coaching. Maßgeblich ist die zweite, überarbeitete und neu normierte Auflage.

Aufbau und Struktur des Fragebogens

Das PSSI umfasst 140 Items, die auf 14 Skalen verteilt sind. Jede Skala besteht aus 10 Items und bildet einen spezifischen Persönlichkeitsstil ab, der jeweils einer Persönlichkeitsstörung nach DSM-IV/ICD-10 zugeordnet ist:

  • Eigenwillig-paranoid (PN)
  • Zurückhaltend-schizoid (SZ)
  • Ahnungsvoll-schizotypisch (ST)
  • Spontan-borderline (BL)
  • Liebenswürdig-histrionisch (HI)
  • Ehrgeizig-narzisstisch (NA)
  • Selbstkritisch-selbstunsicher (SU)
  • Loyal-abhängig (AB)
  • Sorgfältig-zwanghaft (ZW)
  • Kritisch-negativistisch (NT)
  • Still-depressiv (DP)
  • Hilfsbereit-selbstlos (SL)
  • Optimistisch-rhapsodisch (RH)
  • Selbstbehauptend-antisozial (AS)

Die Items werden auf einer vierstufigen Likert-Skala beantwortet (0 = trifft gar nicht zu, 1 = trifft wenig zu, 2 = trifft ziemlich zu, 3 = trifft ausgesprochen zu). Subtests für verschiedene Gruppen gibt es nicht; das Verfahren ist einheitlich für alle Zielgruppen konzipiert.

Durchführung

Das PSSI wird als Selbstbeurteilungsfragebogen einzeln oder in Gruppen vorgegeben. Die Bearbeitung dauert etwa 20 Minuten. Die Testperson bewertet jede Aussage nach dem Grad der Zustimmung auf der vierstufigen Skala. Die Normen decken den Altersbereich von 14 bis 82 Jahren ab, sodass sich das Verfahren über die gesamte Erwachsenenspanne einsetzen lässt.

Auswertung und Interpretation

Die Auswertung des PSSI erfolgt im Papierverfahren von Hand über einen Auswertungsbogen. Jeder Schritt – Summieren, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle, und bei 14 Skalen à zehn Items kommt einiges zusammen. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:

  1. Rohwertberechnung: Für jede der 14 Skalen werden die zehn zugehörigen Itemwerte zu einem Rohwert addiert.
  2. Normierung: Die Rohwerte werden in T-Werte und Prozentränge überführt. Die Normen sind alters- und geschlechtsspezifisch und decken vier Altersbereiche ab (18–25, 26–45, 46–55, 56–82 Jahre); für Jugendliche von 14 bis 17 Jahren liegen eigene Normen vor.
  3. Profilbetrachtung: Interpretiert wird das Profil über alle 14 Stile, nicht die einzelne Skalenspitze. Höhere T-Werte stehen für eine stärkere Ausprägung des jeweiligen Stils.
  4. Klinischer Vergleich: Ergänzend enthält das Manual Vergleichsdaten aus neun Patientengruppen (N = 673), an denen sich ein individuelles Profil zusätzlich einordnen lässt.
  5. Grenzen: Ein hoher Wert beschreibt einen ausgeprägten Stil, keine Persönlichkeitsstörung. Die Zuordnung zu einer Störungskategorie ist ausdrücklich nicht Zweck des Verfahrens und bleibt der klinischen Diagnostik vorbehalten.

Testtheoretische Analyse / Gütekriterien

Die interne Konsistenz der 14 Skalen liegt zwischen α = .73 und .85 – für Skalen mit je zehn Items ein solider Wert, der zugleich zeigt, dass die Stile inhaltlich breit angelegt sind und nicht auf enge Merkmalskerne verkürzt werden. Die Retest-Reliabilität über sechs Wochen bewegt sich zwischen r = .68 und .83 und stützt die Auffassung der erfassten Stile als überdauernde Merkmale. Für die Konstruktvalidität des PSSI spricht ein theoretisch stimmiges Netz von Beziehungen zu klinischen und nicht-klinischen Merkmalen, darunter Depressivität, Suizidalität, psychosomatische Beschwerden sowie etablierte Persönlichkeitsdimensionen. Die zweite Auflage wurde vollständig neu normiert und um die Vergleichsdaten der Patientengruppen erweitert.

Kuhl, J., & Kazén, M. (2009). Persönlichkeits-Stil- und Störungs-Inventar (PSSI) (2., überarbeitete und neu normierte Auflage). Göttingen: Hogrefe.

Umfangreiche Testbibliothek & flexible Erweiterung

Werten Sie den PSSI und über 50 weitere etablierte klinische Testverfahren aus. Fehlt ein spezifisches Verfahren für Ihre Einrichtung? Gerne implementieren wir jeden zusätzlichen Test.

Das sagen unsere Nutzer:innen

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Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.

Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)

LVR-Klinikum Düsseldorf

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Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.

Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)

Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied

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