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Nie mehr selber rechnen • Nie mehr Normwerte suchen • Nie mehr Excel-Tabellen

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des PFK 9-14 auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?
Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?
Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?
Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc
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Kostenlos ausprobierenWir speichern keinerlei Patientendaten. Wir setzen auf absolute Datensparsamkeit und nutzen ausschließlich Serverstandorte in Deutschland mit ISO 27001 Zertifizierung.
Mehr zum DatenschutzExportieren Sie Ihren Testbefund als PDF in Ihrem individuellen Design. Alternativ kopieren Sie Ihre Testergebnisse mit nur einem Klick in Ihr PVS, KIS oder Dokument.
Beispiel-TestbefundNie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen
Der PFK 9-14 nähert sich der Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen über drei getrennte Zugänge: über das, was sie tun (Verhaltensstile), über das, was sie wollen (Motive), und über das, was sie von sich denken (Selbstbild). Diese Dreiteilung ist mehr als eine Gliederungshilfe – sie trägt dem Umstand Rechnung, dass ein Kind sich anders beschreibt, als es handelt, und anderes anstrebt, als es sich zutraut. Jeder Bereich wird in einem eigenen Testheft erhoben, sodass sich die drei Ebenen auch einzeln einsetzen lassen.
Der PFK 9-14 besteht aus drei Testheften, die jeweils einen der folgenden Äußerungsbereiche der Persönlichkeit abbilden:
Jede Primärdimension wird durch 12 Items abgebildet, die überwiegend dichotom („stimmt“/„stimmt nicht“) beantwortet werden. Insgesamt werden so 15 Primärdimensionen erfasst, aus denen vier übergeordnete Sekundärfaktoren berechnet werden können: „Derb-draufgängerische Ich-Durchsetzung“, „Emotionalität (Angst)“, „Aktives Engagement“ und „Selbstgenügsame soziale Isolierung“.
Der PFK 9-14 wird als Selbstauskunft im Einzel- oder Gruppensetting vorgegeben und ist für alle Schulformen geeignet. Ein Testteil liegt nur selten über 15 Minuten; für alle drei Teile genügen bei den meisten Kindern 30 Minuten. Die Items sind einfache Aussagen und werden dichotom beantwortet; bei jüngeren Kindern empfiehlt sich, den Antwortmodus kurz vorzuführen.
Vorausgesetzt werden lediglich ausreichende Deutschkenntnisse; ein störungsfreier Rahmen ist sinnvoll.
Die Auswertung des PFK 9-14 erfolgt im Papierverfahren von Hand über Auswertungsschablonen und die Normtabellen des Manuals. Jeder Schritt – Auszählen, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle, und weil 15 Primärdimensionen und vier Sekundärfaktoren in alters-, geschlechts- und schulartabhängigen Tabellen nachzuschlagen sind, entscheidet schon die Wahl der richtigen Tabelle über den Befund. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:
Der PFK 9-14 beschreibt Persönlichkeitsausprägungen und bewertet sie nicht. Ein auffälliger Wert ist Anlass für Gespräch und weitere Diagnostik, keine Diagnose. Weil das Verfahren durchgängig auf Selbstauskunft beruht, gehören Verhaltensbeobachtung und Fremdurteil zur Einordnung dazu.
Die fünfte Auflage wurde neu normiert: Zwischen 2013 und 2015 wurden 3.229 Schülerinnen und Schüler an Regelschulen aller Bundesländer außer Thüringen befragt. Die internen Konsistenzen der Primärskalen liegen in der Gesamtstichprobe zwischen α = .63 und α = .79, die der Faktoren zweiter Ordnung zwischen α = .80 und α = .89. Das ist ein wichtiger Hinweis für die Praxis: Auf Ebene der 15 Primärdimensionen misst der PFK 9-14 mit zwölf dichotomen Items je Skala teilweise nur eingeschränkt präzise, während die übergeordneten Faktoren deutlich zuverlässiger sind. Einzelwerte am unteren Ende dieses Bereichs sollten deshalb nicht isoliert interpretiert, sondern im Profil und gemeinsam mit den Sekundärfaktoren gelesen werden. Für die Konstruktvalidität spricht, dass sich die ursprüngliche Faktorenstruktur auch in der aktuellen Eichstichprobe mit hoher Übereinstimmung reproduzieren ließ – über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten hinweg ein bemerkenswert stabiler Befund. Zur externen Validität liegen zahlreiche Untersuchungen gegen unterschiedliche Kriterien vor.
Seitz, W., & Rausche, A. (2019). Persönlichkeitsfragebogen für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren (PFK 9-14)\ (5., überarb. und neu norm. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.
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Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)
LVR-Klinikum Düsseldorf
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Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)
Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied
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