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Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des KATE auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?
Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?
Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?
Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc
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Beispiel-TestbefundNie mehr Excel-Tabellen · Nie mehr Normwerte suchen
Der KATE ist eine Testbatterie aus Selbstbeurteilungsfragebögen zur Diagnostik der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter. Er trägt dem Symptomwandel Rechnung, den die ADHS von der Kindheit ins Erwachsenenalter durchläuft: Hyperaktivität tritt häufig zugunsten innerer Unruhe zurück, während die Aufmerksamkeitsstörung vielfach bestehen bleibt. Neben den Kernsymptomen erfassen die Fragebögen des KATE auch die Bewältigung des Alltags. Sie dienen dem Herausfiltern Betroffener, der Absicherung einer Verdachtsdiagnose und der Evaluation von Behandlungsmaßnahmen.
Der KATE umfasst fünf eigenständige Fragebögen, die sequenziell eingesetzt werden – von der raschen Verdachtsdiagnose zu immer spezifischeren Informationen:
Der KATE ist für Erwachsene konzipiert; die Untersuchungsstichproben umfassten Personen von 18 bis 64 Jahren. Die Instruktionen sind selbsterklärend. Die beiden ASRS-Bögen werden fünfstufig von 0 = niemals bis 4 = sehr oft beantwortet, der Fragebogen zum Funktionsniveau auf einer zehnstufigen Skala von sehr gut bis schlecht, die übrigen Bögen mit stimmt oder stimmt nicht. Der DSM-IV-TR-Bogen dauert maximal etwa 5 Minuten, die gesamte Batterie etwa 7 bis 12 Minuten. Das sequenzielle Vorgehen kann abgebrochen werden, sobald keine neue Information mehr hinzukommt.
Die Auswertung des KATE erfolgt im Papierverfahren von Hand: Kreuze in den grau unterlegten Feldern auszählen, Kategoriensummen in den Profilbogen eintragen, Prozentränge im Normanhang nachschlagen. Jeder Schritt – Auszählen, Summieren, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle, und bei fünf Bögen fällt er mehrfach an. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:
Ein auffälliges Ergebnis begründet einen Verdacht, keine Diagnose: Es ist durch weitere Verfahren, Fremdbefragungen und ärztliche Abklärung abzusichern.
Die Kennwerte des KATE stammen hauptsächlich aus zwei Untersuchungen mit 280 Personen (184 Norm, 96 klinisch) und 83 Personen, ergänzt um zwei Studien mit 234 und 243 Personen. Die Prozentrangnormen beruhen je nach Bogen auf 259 bis 342 Personen der Normstichprobe. Die interne Konsistenz liegt zwischen α = .82 und .94: .92 bzw. .93 für die Erweiterte Symptom-Checkliste, .94 bzw. .90 für das Funktionsniveau und die Exekutiven Funktionen, .83 bzw. .82 für den DSM-IV-TR-Bogen. Die Retest-Reliabilität nach etwa vier Monaten bei 18 Personen reicht von r = .57 beim DSM-IV-TR-Bogen, den das Manual als grenzwertig einstuft, bis r = .85 beim Funktionsniveau. Faktorenanalysen bilden die Kernsymptome Aufmerksamkeitsstörung, Hyperaktivität und Impulsivität ab. Mit der WURS-K als Kriterium korrelieren die Bögen zu r = .47 bis .67; klinische und Normstichprobe unterscheiden sich jeweils signifikant.
Lauth, G. W., & Minsel, W.-R. (2014). KATE – Kölner ADHS-Test für Erwachsene. Göttingen: Hogrefe.
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Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)
LVR-Klinikum Düsseldorf
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Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)
Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied
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