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Nie mehr selber rechnen • Nie mehr Normwerte suchen • Nie mehr Excel-Tabellen

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des KAT-III auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?
Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?
Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?
Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc
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Beispiel-TestbefundNie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen
Der KAT-III trennt zwei Dinge, die im Sprachgebrauch oft zusammenfallen: Ängstlichkeit als überdauerndes Persönlichkeitsmerkmal und akute Angst in einer konkreten Situation. Dafür bringt er drei Fragebögen mit – einen für die allgemeine Ängstlichkeit und zwei für den Angstzustand, einmal vor und einmal nach einer Belastung. Diese Doppelmessung ist das Besondere am KAT-III: Der Vergleich von erwarteter und erinnerter Angst zeigt, ob ein Kind die Belastung realistisch eingeschätzt hat.
Der KAT-III besteht aus drei Selbstbeurteilungsbogen mit Ja/Nein-Antworten:
Die Items des KAT-III decken Sorgen, Befürchtungen, körperliche Beschwerden und Verhaltensreaktionen ab. Sie sind bewusst nicht nummeriert, um das Abschreiben in Gruppen zu erschweren.
Der Explorationsbogen ist kein Fragebogen, sondern ein Interviewleitfaden für Gespräche mit den Bezugspersonen. Er orientiert sich an Form A und wird nur qualitativ ausgewertet – normiert ist er nicht. Eingesetzt wird er vor allem, wenn Form A auffällig ausfällt oder ein unauffälliges Ergebnis nicht zum klinischen Eindruck passt, was bei schambesetzter Angstsymptomatik oft vorkommt.
Der KAT-III ist für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren vorgesehen und einzeln wie in Gruppen einsetzbar. Form A dauert je nach Alter fünf bis fünfzehn Minuten, die Zustandsskalen jeweils etwa die Hälfte, die Exploration höchstens 20 Minuten. Jüngeren oder leseschwachen Kindern dürfen die Items vorgelesen werden. Zwei Punkte entscheiden über die Gültigkeit: Die Kinder müssen wissen, dass es keine richtigen oder falschen, sondern nur ehrliche Antworten gibt – und beim Ausfüllen von Form R darf Form P nicht mehr einsehbar sein. Danach wird auf Vollständigkeit geprüft; bei Unentschiedenheit gilt die Antwort, die eher zutrifft.
Die Auswertung des KAT-III erfolgt im Papierverfahren von Hand über den Auswertungsbogen und die Normtabellen des Manuals; eine Schablone erübrigt sich, weil nur bejahte Angstkriterien ausgezählt werden. Fehleranfällig sind die Schritte danach – Umpolen, geschlechtsrichtiges Nachschlagen, Differenzbildung. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:
Ein auffälliger Wert allein beschreibt weder die Angstinhalte noch ihre Entstehung; das klärt erst die Exploration. Und eine auffällige Diskrepanz in einer Situation erlaubt keinen Schluss auf das Verhalten in anderen.
Die Normwerte für Form A beruhen auf 2.852 Kindern und Jugendlichen – 1.494 Jungen und 1.358 Mädchen –, zusammengeführt aus der Eichstichprobe der Vorversion und einer Neuerhebung. Ein Vergleich der Rohwertverteilungen und Itemschwierigkeiten ergab keine Normverschiebung, weshalb beide Teilstichproben zusammengefasst werden konnten. Die Daten stammen aus Schulen mit annähernd repräsentativer Verteilung der Schulformen; Förderschulen sind etwas unterrepräsentiert, Angaben zum sozioökonomischen Hintergrund fehlen aus Datenschutzgründen. Form A wurde zusätzlich zur Klassischen Testtheorie nach dem dichotomen Rasch-Modell konstruiert. Die interne Konsistenz beträgt α = .81 für Form A sowie .77 und .78 für die beiden Zustandsskalen; die Retest-Reliabilität von Form A liegt nach 14 Tagen bei .80. Eine Einschränkung benennt das Manual offen: Die Zustandsskalen wurden bei der Neubearbeitung nicht erneut erhoben – ihre Kennwerte stammen aus den Untersuchungen zur Vorversion. Die Validität des KAT-III stützt sich auf Korrelationen mit anderen Angst- und Neurotizismusmaßen, auf eine klinische Stichprobe aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie auf die Erprobung der Zustandsskalen in realen Belastungssituationen.
Tewes, A., & Naumann, A. (2016). KAT-III – Kinder-Angst-Test-III. Drei Fragebögen zur Erfassung der Ängstlichkeit und von Zustandsängsten bei Kindern und Jugendlichen. Göttingen: Hogrefe.
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Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)
LVR-Klinikum Düsseldorf
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Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)
Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied
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