Schnell & fehlerfrei
Von der intuitiven Rohwert-Eingabe zum vollständigen und validen Testergebnis in unter 3 Minuten. Automatische Auswertung ohne Übertragungs- und Rechenfehler.
Kostenlos ausprobierenMit unserem Auswertungsprogramm für psychologische Testverfahren nutzen Sie Ihre Zeit wieder für das Wichtigste: Ihre Patient:innen.
Nie mehr selber rechnen • Nie mehr Normwerte suchen • Nie mehr Excel-Tabellen

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des HZI-K auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?
Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?
Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?
Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc
Von der intuitiven Rohwert-Eingabe zum vollständigen und validen Testergebnis in unter 3 Minuten. Automatische Auswertung ohne Übertragungs- und Rechenfehler.
Kostenlos ausprobierenWir speichern keinerlei Patientendaten. Wir setzen auf absolute Datensparsamkeit und nutzen ausschließlich Serverstandorte in Deutschland mit ISO 27001 Zertifizierung.
Mehr zum DatenschutzExportieren Sie Ihren Testbefund als PDF in Ihrem individuellen Design. Alternativ kopieren Sie Ihre Testergebnisse mit nur einem Klick in Ihr PVS, KIS oder Dokument.
Beispiel-TestbefundNie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen
Das HZI-K ist ein Selbstbeurteilungsverfahren zur Erfassung von Zwangssymptomen bei Erwachsenen. Es beschreibt Zwänge rein phänomenologisch – ohne Bindung an ein theoretisches Modell – und bildet sie als Kontinuum ab, das von alltäglichem Zwangsverhalten bis zu klinisch relevanter Symptomatik reicht. Entstanden ist es als Kurzform des Hamburger Zwangsinventars (HZI), dessen 188 Items sich im klinischen Alltag als zu umfangreich erwiesen: Gerade Patienten mit ausgeprägten Kontrollzwängen dekompensierten an der Länge. Das HZI-K erhält die sechs inhaltlichen Dimensionen des Originals und ergänzt sie um ein System von Prüfskalen zur Erkennung von Übertreibungstendenzen.
Das HZI-K umfasst 72 Items auf sechs Skalen:
Jede Skala ist in vier Schwierigkeitsstufen mit je drei Items gegliedert. Diese Stufung trägt das Kontinuum von Normalität bis Pathologie und ist zugleich die Grundlage des Prüfskalensystems: Wer schwierige Items bejaht, leichte aber verneint, antwortet nicht konsistent. Ergänzend stehen zwei 99 mm lange visuelle Analogskalen zur Verfügung, auf denen Patienten den eigenen Widerstand gegen die Symptomatik und die erlebte Behinderung durch sie einschätzen.
Das HZI-K richtet sich an Erwachsene und kommt ohne klinische Schulung der anwendenden Person aus. Die Items werden dichotom mit „stimmt" oder „stimmt nicht" beantwortet, bezogen auf den vergangenen Monat. Eine Zeitbegrenzung besteht nicht; die Bearbeitung dauert zwischen 15 und 30 Minuten und hängt stark von der Schwere der Symptomatik ab. Der Fragebogen kann auch zu Hause ausgefüllt werden. Als Kontraindikationen für die Selbstbeurteilung nennt das Manual ausdrücklich endogene oder schwere neurotische Depression, ausgeprägte Kontrollzwänge und deutliche Suizidtendenzen – in diesen Fällen sollte das HZI-K als strukturierendes Interview durch die Therapeutin oder den Therapeuten vorgegeben werden.
Die Auswertung des HZI-K erfolgt im Papierverfahren von Hand über Auswertungsschablonen und einen Auswertungsbogen. Jeder Schritt – Auszählen, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:
Die Konstruktion des HZI-K beruht auf einer stratifizierten Stichprobe von 657 Personen aus vier Diagnosegruppen: 200 klinisch unauffällige Personen, 121 Patienten mit Agora- und Klaustrophobie, 211 mit Sozialphobie und 125 zwangskranke Patienten. Die interne Konsistenz der Gesamtskalen liegt zwischen α = .50 und .79; fünf der sechs Skalen erreichen α ≥ .71, während die Skala Denken von Worten und Bildern mit α = .50 deutlich abfällt – bei Skalen mit vier Schwierigkeitsstufen à drei Items ist das einzuordnen, für die Einzelfallinterpretation dieser Skala aber eine Einschränkung. Die Test-Retest-Reliabilität über drei Monate ist bei primär Zwangskranken durchweg hoch (r = .74 bis .94, N = 25), fällt bei gemischt-neurotischen Patienten mit r = .55 bis .74 erwartungsgemäß niedriger aus – dort schwanken Zwangssymptome stärker mit der Stimmungslage. Die konvergente Validität ist über die Interkorrelation mit dem Original-HZI abgesichert: Für alle sechs Skalen liegen die Koeffizienten zwischen r = .91 und .97. Gegenüber dem Maudsley Obsessional-Compulsive Questionnaire korreliert die Waschzwang-Skala mit r = .66 (minderungskorrigiert .81) deutlich stärker als die Kontroll- und Ordnungsskala mit r = .42, was die Autoren auf die inhaltliche Vermischung von Kontroll- und Ordnungsitems im MOCQ zurückführen.
Klepsch, R., Zaworka, W., Hand, I., Lünenschloß, K., & Jauernig, G. (1993). Hamburger Zwangsinventar – Kurzform (HZI-K). Göttingen: Beltz Test.
Werten Sie das HZI-K und über 50 weitere etablierte klinische Testverfahren aus. Fehlt ein spezifisches Verfahren für Ihre Einrichtung? Gerne implementieren wir jeden zusätzlichen Test.
Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.
Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)
LVR-Klinikum Düsseldorf
Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.
Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)
Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied
Nie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen