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Nie mehr selber rechnen • Nie mehr Normwerte suchen • Nie mehr Excel-Tabellen

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des FSK auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?
Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?
Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?
Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc
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Beispiel-TestbefundNie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen
Der FSK ist ein Screening-Verfahren zur Abklärung von Symptomen einer Autismus-Spektrum-Störung. Er erfasst Auffälligkeiten in der sozialen Gegenseitigkeit, in der verbalen und nonverbalen Kommunikation sowie im Bereich eingeschränkt-repetitiver Verhaltensmuster – und zwar dort, wo eine ausführliche Diagnostik erst noch zu entscheiden ist. Als deutschsprachige Fassung des Social Communication Questionnaire ist der FSK inhaltlich eng an das Autismus-Diagnostische Interview (ADI-R) angelehnt und als ergänzende Skala zu ADI-R und ADOS konzipiert. Er ersetzt beide nicht, sondern hilft zu entscheiden, für wen sich der Aufwand einer vollständigen Autismusdiagnostik lohnt.
Der FSK umfasst 40 Items, die dichotom mit Ja oder Nein beantwortet werden. Sie decken die drei Kernbereiche autistischer Symptomatik ab:
Das erste Item nimmt dabei eine Sonderrolle ein: Es erfragt, ob die Person in Sätzen spricht, und steuert, welche Items überhaupt zur Auswertung herangezogen werden. Bei nicht sprechenden Personen entfallen die fünf sprachbezogenen Items.
Der FSK liegt in zwei Fassungen vor: einer Lebenszeitversion, die das Verhalten über die gesamte bisherige Entwicklung erfasst, und einer Aktuellversion, die sich auf die letzten drei Monate bezieht.
Der FSK ist für Personen ab einem Alter von 4;0 Jahren vorgesehen, sofern das Entwicklungsalter mindestens 2;0 Jahre beträgt. Ausgefüllt wird er von Eltern oder anderen engen Bezugspersonen, die die Entwicklung der Person über längere Zeit kennen – die Lebenszeitversion setzt Auskunft über das vierte und fünfte Lebensjahr voraus, in dem autistische Symptomatik am deutlichsten ausgeprägt ist. Durchführung und Auswertung nehmen zusammen etwa 20 Minuten in Anspruch. Ein besonderer Rahmen ist nicht erforderlich; die Fragen sind ohne Vorkenntnisse verständlich formuliert.
Die Auswertung des FSK erfolgt im Papierverfahren von Hand über einen Auswertebogen, auf den die Antworten übertragen und dort ausgezählt werden; der Verlag veranschlagt für Durchführung und Auswertung zusammen etwa 20 Minuten. Jeder Schritt – Umkodieren, Summieren, Übertragen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:
Die interne Konsistenz des Summenwerts liegt bei α = .83. Die Retest-Reliabilität beträgt r = .76 über ein ungewöhnlich langes Intervall von sechs Monaten bis zu zwei Jahren – ein Wert, der zum Konstrukt passt, denn erfasst wird eine überdauernde Entwicklungsauffälligkeit und kein veränderlicher Zustand. Der Summenwert diskriminiert hochsignifikant zwischen Autismus beziehungsweise autistischem Spektrum, anderen psychischen Störungen und unauffälliger Entwicklung. Die Zusammenhänge mit den beiden Referenzverfahren ADI-R und ADOS fallen mit r = .26 bis .53 moderat aus – ein Screening bildet naturgemäß gröber ab als ein mehrstündiges Interview oder eine standardisierte Verhaltensbeobachtung. Für die Trennwerte sind im Manual jeweils Sensitivität und Spezifität getrennt für die Abgrenzung gegenüber anderen Störungen und gegenüber unauffälliger Entwicklung ausgewiesen.
Bölte, S., & Poustka, F. (2006). FSK – Fragebogen zur Sozialen Kommunikation. Deutsche Fassung des Social Communication Questionnaire (SCQ) von M. Rutter, A. Bailey und C. Lord. Göttingen: Hogrefe.
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Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)
LVR-Klinikum Düsseldorf
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Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)
Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied
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