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Testauswertung in Ihrem Klinik- oder Praxisalltag

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des FSK auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?

Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?

Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?

Online Auswertung des FSK

Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc

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FSK digital auswerten

FSK – Fragebogen zur Sozialen Kommunikation

Der FSK ist ein Screening-Verfahren zur Abklärung von Symptomen einer Autismus-Spektrum-Störung. Er erfasst Auffälligkeiten in der sozialen Gegenseitigkeit, in der verbalen und nonverbalen Kommunikation sowie im Bereich eingeschränkt-repetitiver Verhaltensmuster – und zwar dort, wo eine ausführliche Diagnostik erst noch zu entscheiden ist. Als deutschsprachige Fassung des Social Communication Questionnaire ist der FSK inhaltlich eng an das Autismus-Diagnostische Interview (ADI-R) angelehnt und als ergänzende Skala zu ADI-R und ADOS konzipiert. Er ersetzt beide nicht, sondern hilft zu entscheiden, für wen sich der Aufwand einer vollständigen Autismusdiagnostik lohnt.

Aufbau und Struktur des Fragebogens

Der FSK umfasst 40 Items, die dichotom mit Ja oder Nein beantwortet werden. Sie decken die drei Kernbereiche autistischer Symptomatik ab:

  • Soziale Interaktion – Gegenseitigkeit im sozialen Austausch, gemeinsame Aufmerksamkeit, Mimik und Blickkontakt, Interesse an Gleichaltrigen
  • Kommunikation – sprachliche und nonverbale Verständigung, insbesondere pragmatische Auffälligkeiten wie Echolalie, stereotype Wendungen oder fehlender kommunikativer Austausch
  • Stereotype Verhaltensweisen – repetitive Bewegungen, ungewöhnliche Spezialinteressen, Beschäftigung mit Teilen von Objekten, Rituale

Das erste Item nimmt dabei eine Sonderrolle ein: Es erfragt, ob die Person in Sätzen spricht, und steuert, welche Items überhaupt zur Auswertung herangezogen werden. Bei nicht sprechenden Personen entfallen die fünf sprachbezogenen Items.

Der FSK liegt in zwei Fassungen vor: einer Lebenszeitversion, die das Verhalten über die gesamte bisherige Entwicklung erfasst, und einer Aktuellversion, die sich auf die letzten drei Monate bezieht.

Durchführung

Der FSK ist für Personen ab einem Alter von 4;0 Jahren vorgesehen, sofern das Entwicklungsalter mindestens 2;0 Jahre beträgt. Ausgefüllt wird er von Eltern oder anderen engen Bezugspersonen, die die Entwicklung der Person über längere Zeit kennen – die Lebenszeitversion setzt Auskunft über das vierte und fünfte Lebensjahr voraus, in dem autistische Symptomatik am deutlichsten ausgeprägt ist. Durchführung und Auswertung nehmen zusammen etwa 20 Minuten in Anspruch. Ein besonderer Rahmen ist nicht erforderlich; die Fragen sind ohne Vorkenntnisse verständlich formuliert.

Auswertung und Interpretation

Die Auswertung des FSK erfolgt im Papierverfahren von Hand über einen Auswertebogen, auf den die Antworten übertragen und dort ausgezählt werden; der Verlag veranschlagt für Durchführung und Auswertung zusammen etwa 20 Minuten. Jeder Schritt – Umkodieren, Summieren, Übertragen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:

  1. Umkodierung: Nicht bei allen Items steht „Ja" für eine Auffälligkeit. Ein erheblicher Teil der Items ist umgekehrt gepolt, sodass dort die Antwort „Nein" den Punkt ergibt. Diese Zuordnung ist itemweise festgelegt und der häufigste Fehler bei der Auswertung von Hand.
  2. Bereichswerte: Die Punkte werden für Soziale Interaktion, Kommunikation und Stereotype Verhaltensweisen getrennt aufsummiert. Welche Items in die Kommunikationsskala eingehen, hängt vom Sprachstatus aus Item 1 ab.
  3. Gesamtwert: Aus den drei Bereichswerten und einem weiteren Item entsteht der Summenwert, auf den sich die Interpretation stützt. Bei sprechenden Personen kann er maximal 39 Punkte erreichen, bei nicht sprechenden entsprechend weniger.
  4. Cut-off-Werte: Der FSK arbeitet nicht mit Alters- oder Geschlechtsnormen, sondern mit empirisch bestimmten Trennwerten. Ab 15 Punkten besteht ein Hinweis auf eine Störung aus dem autistischen Spektrum, ab 16 Punkten ein Hinweis auf frühkindlichen Autismus.
  5. Einordnung: Ein überschrittener Trennwert ist ein Anlass für weitere Diagnostik, kein Befund. Umgekehrt schließt ein unauffälliger Wert eine Autismus-Spektrum-Störung nicht aus – gerade bei hohem Funktionsniveau kann er zu niedrig ausfallen.

Testtheoretische Analyse / Gütekriterien

Die interne Konsistenz des Summenwerts liegt bei α = .83. Die Retest-Reliabilität beträgt r = .76 über ein ungewöhnlich langes Intervall von sechs Monaten bis zu zwei Jahren – ein Wert, der zum Konstrukt passt, denn erfasst wird eine überdauernde Entwicklungsauffälligkeit und kein veränderlicher Zustand. Der Summenwert diskriminiert hochsignifikant zwischen Autismus beziehungsweise autistischem Spektrum, anderen psychischen Störungen und unauffälliger Entwicklung. Die Zusammenhänge mit den beiden Referenzverfahren ADI-R und ADOS fallen mit r = .26 bis .53 moderat aus – ein Screening bildet naturgemäß gröber ab als ein mehrstündiges Interview oder eine standardisierte Verhaltensbeobachtung. Für die Trennwerte sind im Manual jeweils Sensitivität und Spezifität getrennt für die Abgrenzung gegenüber anderen Störungen und gegenüber unauffälliger Entwicklung ausgewiesen.

Bölte, S., & Poustka, F. (2006). FSK – Fragebogen zur Sozialen Kommunikation. Deutsche Fassung des Social Communication Questionnaire (SCQ) von M. Rutter, A. Bailey und C. Lord. Göttingen: Hogrefe.

Umfangreiche Testbibliothek & flexible Erweiterung

Werten Sie den FSK und über 50 weitere etablierte klinische Testverfahren aus. Fehlt ein spezifisches Verfahren für Ihre Einrichtung? Gerne implementieren wir jeden zusätzlichen Test.

Das sagen unsere Nutzer:innen

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Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.

Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)

LVR-Klinikum Düsseldorf

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Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.

Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)

Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied

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