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Testauswertung in Ihrem Klinik- oder Praxisalltag

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des ETI auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?

Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?

Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?

Online Auswertung des ETI

Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc

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Wir speichern keinerlei Patientendaten. Wir setzen auf absolute Datensparsamkeit und nutzen ausschließlich Serverstandorte in Deutschland mit ISO 27001 Zertifizierung.

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Flexibler Befundexport

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Beispiel-Testbefund

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ETI digital auswerten

ETI – Essener Trauma-Inventar

Das ETI erfasst traumatische Ereignisse und ihre Folgen bei Erwachsenen. Es verbindet zwei Schritte, die in der Traumadiagnostik zusammengehören: die systematische Erhebung potenziell traumatischer Erlebnisse und die Messung der posttraumatischen Symptomatik. Orientiert an den Kriterien von ICD-10 und DSM-IV bildet das ETI sowohl die Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) als auch die Akute Belastungsstörung (ABS) ab – dimensional über Subskalen und kategorial über Screening- und DSM-IV-Diagnosen. Eingesetzt wird es in der klinischen Diagnostik, der Verlaufskontrolle und der Forschung; inzwischen liegt es in 14 Sprachen vor.

Aufbau und Struktur des Fragebogens

Das ETI umfasst vier Versionen:

  • Langform als Selbstbeurteilung (46 Items) und Langform als Interview (47 Items) mit inhaltlich gleichen Items
  • ETI-Traumaliste (ETI-TL), 18 Items – Screening auf das Vorliegen eines psychotraumatischen Ereignisses
  • ETI-Traumasymptomatik (ETI-TS), 23 Items – Screening der aktuellen Symptomatik

Die Langform gliedert sich in fünf Teile: eine Traumacheckliste potenziell traumatischer Ereignisse, Fragen zum subjektiv schlimmsten Ereignis, die posttraumatische Symptomatik, die zeitliche Einordnung samt aktueller Belastung sowie die symptombedingten Beeinträchtigungen im Alltag.

Aus dem Symptomteil werden vier Subskalen gebildet – Intrusion, Vermeidung, Hyperarousal und Dissoziation – sowie die beiden Globalskalen ETI-PTSD und ETI-Total. Für die PTSD-Diagnostik gehen die ersten drei Subskalen ein; die Dissoziation kommt in der ABS-Diagnostik hinzu.

Durchführung

Das ETI richtet sich an Erwachsene. Die Fragebogen-Langform dauert 10 bis 15 Minuten, das Interview 15 bis 20 Minuten, die beiden Kurzformen jeweils etwa 5 Minuten. Die Symptom-Items werden vierstufig beantwortet: gar nicht, selten, häufig, sehr oft. Vor der Auswertung ist zu prüfen, ob der Bogen vollständig ausgefüllt wurde – wie viele Items fehlen dürfen, hängt davon ab, welcher Kennwert berechnet werden soll.

Auswertung und Interpretation

Die Auswertung des ETI erfolgt im Papierverfahren von Hand über Auswertungsbögen, getrennt für PTSD und ABS; das Manual veranschlagt dafür etwa 10 Minuten. Jeder Schritt – Summieren, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:

  1. Voraussetzung prüfen: Die Auswertung der Symptomatik ist nur sinnvoll, wenn die Traumaliste mindestens ein potenziell traumatisches Ereignis ausweist.
  2. PTSD oder ABS entscheiden: Geprüft wird immer nur eine der beiden Diagnosen. Maßgeblich ist der zeitliche Abstand zum schlimmsten Ereignis – liegt es länger als vier Wochen zurück, kommt eine ABS nach DSM-IV nicht mehr in Betracht.
  3. Rohwertberechnung: Die Symptom-Items werden mit 0 (gar nicht) bis 3 (sehr oft) kodiert und je Subskala addiert; aus den Subskalen entstehen die Globalwerte ETI-PTSD und ETI-Total.
  4. Einordnung: Für die Skalen stehen Vergleichswerte – Mittelwerte, Standardabweichungen und Quartile – aus 13 klinischen und nicht-klinischen Gruppen zur Verfügung, darunter Psychotherapiepatienten, Essstörungspatientinnen, Hausarztpatienten und Migranten. Die Symptomatik wird als unauffällig, grenzwertig oder klinisch auffällig eingestuft.
  5. Screening-Diagnose: Ein Wert von 27 Punkten oder mehr in der Globalskala ETI-PTSD gilt als valider Hinweis auf den Verdacht einer PTSD. Die Langform erlaubt darüber hinaus die kategoriale Prüfung der DSM-IV-Kriterien. Ein Verdacht ersetzt die klinische Diagnosestellung nicht.

Testtheoretische Analyse / Gütekriterien

Die psychometrische Prüfung des ETI erfolgte multizentrisch: Die erste Validierungsphase stützte sich auf sieben Studienpopulationen, weitere Studien ergänzten Retest-Reliabilität, Änderungssensitivität sowie Sensitivität und Spezifität. Die interne Konsistenz der Subskalen liegt – bei geringer Itemzahl je Skala – zwischen α = .77 und .87, die des gesamten Fragebogens bei α = .95. Die faktorenanalytische Konstruktion ergab vier gut interpretierbare Faktoren mit überwiegend eindeutigen Ladungen und einer Varianzaufklärung von 63.3 %. Die konvergente Validität wurde über PTSS-10, PDEQ und FDS geprüft; die Differenzierungsfähigkeit zeigt sich im Vergleich der Teilstichproben: Psychotherapiepatienten erzielten in allen ETI-Skalen die höchsten Werte, körperlich erkrankte Patienten niedrigere und Blutspender die niedrigsten. Gegen das SKID als klinischen Standard erreichte die Screening-Diagnose des ETI in der Gesamtstichprobe (N = 141) eine Sensitivität von 97.3 % und eine Spezifität von 98.0 %; in der geriatrischen Teilstichprobe (N = 60) überschritt niemand den Cut-off, der Höchstwert lag bei 16 Punkten. Für die Veränderungsmessung zwischen Behandlungsbeginn und -ende weist das Manual große Prä-Post-Effektstärken aus, für die Globalskala ETI-PTSD von 4.30.

Tagay, S., & Senf, W. (2014). ETI – Essener Trauma-Inventar. Göttingen: Hogrefe.

Umfangreiche Testbibliothek & flexible Erweiterung

Werten Sie das ETI und über 50 weitere etablierte klinische Testverfahren aus. Fehlt ein spezifisches Verfahren für Ihre Einrichtung? Gerne implementieren wir jeden zusätzlichen Test.

Das sagen unsere Nutzer:innen

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Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.

Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)

LVR-Klinikum Düsseldorf

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Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.

Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)

Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied

Nie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen

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