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Testauswertung in Ihrem Klinik- oder Praxisalltag

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des ESI auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?

Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?

Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?

Online Auswertung des ESI

Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc

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Wir speichern keinerlei Patientendaten. Wir setzen auf absolute Datensparsamkeit und nutzen ausschließlich Serverstandorte in Deutschland mit ISO 27001 Zertifizierung.

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Beispiel-Testbefund

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ESI digital auswerten

ESI – Eppendorfer Schizophrenie-Inventar

Das ESI ist ein Selbstbeurteilungsverfahren zur Erfassung subjektiver Zeichen und Symptome der Schizophrenie. Es misst nicht das von außen beobachtbare Verhalten, sondern das, was Betroffene selbst an sich wahrnehmen. Damit zielt das ESI auf jene Phänomene, die sub- und präpsychotische Zustände kennzeichnen und in der Fremdbeurteilung schwer zugänglich sind. Eingesetzt wird es in Differentialdiagnostik, Früherkennung, Verlaufsbeurteilung und Forschung.

Aufbau und Struktur des Fragebogens

Das ESI liegt in zwei Versionen vor:

  • Standardversion: 40 Items einschließlich 6 Kontrollitems, Beurteilungszeitraum vier Wochen. Alle Angaben zu Normierung, Auswertung und Testgüte beziehen sich auf diese Version.
  • Kurzversion: 20 Items – je die fünf höchstladenden der vier Subskalen –, Beurteilungszeitraum sieben Tage. Sie dient der engmaschigen Verlaufsbeschreibung; Normwerte stehen für sie nicht zur Verfügung.

Faktorenanalytisch gebildet wurden die vier inhaltlichen Subskalen des ESI:

  • Aufmerksamkeits- und Sprachbeeinträchtigung (AS) – Störungen der rezeptiven Sprache, der Konzentration und der Auffassung äußerer Reize
  • Beziehungsideen (IR) – die Tendenz, alltägliche Ereignisse als besonders bedeutsam auf sich zu beziehen
  • Akustische Unsicherheit (AU) – Unsicherheit bei der Unterscheidung zwischen Gedanken und wirklich Gehörtem
  • Wahrnehmungsabweichung (DP) – Wahrnehmungsstörungen mit Schwerpunkt auf dem eigenen Körper

Hinzu kommt die Kontrollskala Offenheit (FR) aus fünf der sechs Kontrollitems: Sie erfasst die Bereitschaft, geringfügige eigene Verstöße gegen soziale Regeln einzuräumen. Das sechste Kontrollitem fragt die Bearbeitungsmotivation ab.

Durchführung

Das ESI ist für Erwachsene konzipiert; für Kinder und Jugendliche ist es nicht validiert. Die Items werden vierstufig von „stimmt gar nicht" bis „stimmt genau" beantwortet. Üblicherweise füllen Patienten den Fragebogen allein aus; in Ausnahmefällen darf der Untersucher die Items vorlesen. Die Bearbeitung dauert im Normalfall fünf bis zehn Minuten, kann sich je nach Schweregrad aber verlängern – eine Zeitbegrenzung besteht nicht. Vor der Auswertung ist die Vollständigkeit der Antworten zu prüfen.

Auswertung und Interpretation

Die Auswertung des ESI erfolgt im Papierverfahren von Hand über zwei Auswertungsschablonen für die Standardversion und eine dritte für die Kurzversion. Jeder Schritt – Auszählen, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:

  1. Rohwertberechnung: Die Antworten werden mit 0 („stimmt gar nicht") bis 3 („stimmt genau") kodiert und je Skala zu einem Summenwert addiert. Alle Items sind gleichgerichtet gepolt – je höher der Wert, desto ausgeprägter das Merkmal.
  2. Normierung: Die Rohwerte der Standardversion lassen sich in z-Werte, T-Werte und Stanine überführen, wahlweise an drei Normgruppen: akut erkrankte Schizophrene (SCH), nicht-schizophrene psychiatrische Patienten (MIX) und Gesunde (CON). Alter, Geschlecht und Schulbildung beeinflussen die Werte nur geringfügig, weshalb die Normen nicht weiter aufgeteilt sind.
  3. Wahl der Vergleichsgruppe: nach Fragestellung – für das ambulante Screening die Gesunden-Norm, für die Akuität bei gesicherter Diagnose die SCH-Norm, für differentialdiagnostische Fragen SCH und MIX.
  4. Interpretation: Für das Screening nennt das Manual Cut-offs je Skala: als erhöht gelten AS 4 bis 8, AU 3 bis 6, IR 1 bis 5 und DP 4 bis 8, als extrem AS und DP ab 9, AU ab 7 und IR ab 6. Der Gesamtscore aus AS, AU, IR und DP erreichte in der nicht-schizophrenen Gruppe nur bei 6.3 % der Patienten 30 Punkte oder mehr, bei 1.8 % 40 oder mehr; ein Überschreiten ist ein deutlicher Hinweis auf eine psychotische Entwicklung, begründet aber keine Diagnose.
  5. Validitätsprüfung: Erreicht die Kontrollskala Offenheit weniger als zwei Punkte oder wird das abschließende Motivationsitem mit „stimmt gar nicht" beantwortet, sind die Ergebnisse der übrigen Skalen fragwürdig.

Testtheoretische Analyse / Gütekriterien

Die Normierung des ESI stützt sich auf drei Gruppen: 239 akut stationär behandelte schizophrene Patienten (Durchschnittsalter 33.7 Jahre), 221 nicht-schizophrene psychiatrische Patienten (38.8 Jahre) sowie 234 Gesunde ohne psychiatrische Vorbehandlung (27.5 Jahre). Die interne Konsistenz liegt bei α = .73 bis .87 in der Schizophrenengruppe, α = .63 bis .83 in der gemischt-klinischen und α = .59 bis .78 bei Gesunden. Die Retest-Reliabilität erreicht über etwa einen Monat r = .72 bis .88 (N = 25) und über drei Monate r = .57 bis .85 (N = 26). Für die Validität des ESI sprechen die Zusammenhänge mit der Fremdbeurteilung: Das positive Syndrom der PANSS korreliert bei Schizophrenen (N = 90) mit Akustischer Unsicherheit (.53), Wahrnehmungsabweichung (.54) und Beziehungsideen (.47), während das negative und das kognitiv-desorganisierte Syndrom nur mit der Aufmerksamkeits- und Sprachbeeinträchtigung zusammenhängen. Diese Trennung stützt die Konstruktion: AS verhält sich wie ein zeitstabiles Vulnerabilitätsmerkmal, während AU, IR und DP reversible Marker akut-psychotischer Episoden abbilden. Bei Gesunden korrelieren die Skalen durchweg signifikant mit etablierten Schizotypie-Verfahren.

Maß, R. (2001). ESI – Eppendorfer Schizophrenie-Inventar. Göttingen: Hogrefe.

Umfangreiche Testbibliothek & flexible Erweiterung

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Das sagen unsere Nutzer:innen

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Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.

Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)

LVR-Klinikum Düsseldorf

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Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.

Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)

Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied

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