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Testauswertung in Ihrem Klinik- oder Praxisalltag

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des EBI auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?

Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?

Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?

Online Auswertung des EBI

Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc

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Wir speichern keinerlei Patientendaten. Wir setzen auf absolute Datensparsamkeit und nutzen ausschließlich Serverstandorte in Deutschland mit ISO 27001 Zertifizierung.

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EBI digital auswerten

EBI – Eltern-Belastungs-Inventar

Das EBI erfasst, wie stark Eltern sich durch die Erziehung, Betreuung und Versorgung ihres Kindes belastet erleben. Es ist die deutsche Fassung des Parenting Stress Index und folgt dessen Grundgedanken: Belastung entsteht aus dem Zusammenspiel zweier Quellen – den Anforderungen, die vom Kind ausgehen, und den Möglichkeiten der Eltern, ihnen zu begegnen. Diese Unterscheidung macht das EBI zum Instrument für Indikationsentscheidungen: Es beantwortet nicht nur, ob eine Familie Unterstützung braucht, sondern auch, wo sie ansetzen sollte.

Aufbau und Struktur des Fragebogens

Das EBI umfasst 48 Aussagen, die auf zwölf Subskalen mit je vier Items verteilt sind. Diese Subskalen bilden zwei Teilskalen und daraus den Gesamtwert:

  • Kindbereich (fünf Subskalen, 20 Items) – Hyperaktivität/Ablenkbarkeit, Stimmung, Akzeptierbarkeit, Anforderung und Anpassungsfähigkeit. Erfasst werden Verhaltensweisen und Merkmale des Kindes, aus denen sich Anforderungen für die Eltern ergeben.
  • Elternbereich (sieben Subskalen, 28 Items) – Elterliche Bindung, Soziale Isolation, Elterliche Kompetenz, Depression, Gesundheit, Persönliche Einschränkung und Partnerbeziehung. Erfasst werden Einschränkungen in jenen elterlichen Funktionsbereichen, die zur Bewältigung der Erziehungsaufgaben beitragen.

Beurteilt wird fünfstufig von „trifft gar nicht zu" bis „trifft genau zu". Die vier Items zur Partnerbeziehung sind im Fragebogen mit einer Fußnote versehen und bleiben unbeantwortet, wenn keine feste Partnerschaft besteht.

Durchführung

Das EBI wird von einem Elternteil selbst ausgefüllt; die Bearbeitungszeit beträgt etwa 10 bis 15 Minuten. Leben mehrere Kinder in der Familie, beziehen sich die Items des Kindbereichs auf das jüngste Kind – es sei denn, ein älteres stellt wegen einer chronischen Krankheit, einer Behinderung oder besonderer Verhaltensprobleme höhere Anforderungen. Eingesetzt wird das EBI vor allem dort, wo besondere Risikokonstellationen vorliegen: bei Eltern chronisch kranker oder behinderter Kinder, bei Verhaltensproblemen des Kindes, nach kritischen Lebensereignissen oder bei eingeschränkten eigenen Ressourcen der Eltern.

Auswertung und Interpretation

Die Auswertung des EBI erfolgt im Papierverfahren von Hand über eine Auswertungsschablone, die Normtabellen des Manuals und das grafische Belastungsprofil. Jeder Schritt – Auszählen, Addieren, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle, und bei fünfzehn auszuweisenden Werten kommen davon viele zusammen. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:

  1. Subskalenrohwerte: Die Antworten werden mit 1 bis 5 Punkten verrechnet und je Subskala addiert.
  2. Teilskalen und Gesamtwert: Die Subskalenrohwerte werden zu den Rohwerten für Kind- und Elternbereich und daraus zum Gesamtwert aufsummiert.
  3. Umgang mit fehlenden Werten: Fehlt innerhalb einer Subskala eine Antwort, wird der gerundete Mittelwert der drei übrigen Items eingesetzt. Fehlen zwei oder mehr, ist die Subskala nicht zu interpretieren; fehlen mehr als vier Antworten einer Teilskala, ist deren Interpretation nur unter Vorbehalt möglich.
  4. Normierung: Für Gesamtwert und Teilskalen werden T-Werte und Prozentränge nachgeschlagen, für die Subskalen Stanine. Beide Normarten beruhen auf einer Flächentransformation, da die Rohwerte nicht normalverteilt sind. Für Mütter ohne feste Partnerschaft existieren eigene Normtabellen, in denen die Subskala Partnerbeziehung unberücksichtigt bleibt.
  5. Belastungsprofil: Die Normwerte werden in das Profil eingetragen und verbunden. Es macht sichtbar, wie sich die Belastung über die Bereiche verteilt – und das ist die eigentliche diagnostische Information.

Für die Interpretation gilt ein Gesamtwert ab T = 60 als erhöht und begründet, Unterstützungsmaßnahmen zu erwägen; die Teilskalen zeigen an, ob diese eher bei den Eltern oder bei der Eltern-Kind-Interaktion ansetzen sollten. Die Subskalen sind wegen ihrer geringen Itemzahl ausdrücklich als Screening gedacht: Sie erzeugen diagnostische Hypothesen, die weiter abzuklären sind, und taugen nicht als alleinige Grundlage einer Indikationsentscheidung. Welche Intervention im Einzelfall angemessen ist, lässt sich dem EBI nicht entnehmen.

Testtheoretische Analyse / Gütekriterien

Die Normierung beruht auf 538 Müttern im Alter von 20 bis 53 Jahren aus zwei Studien – einer Kindergarten- und einer Tageskinderstudie. Da sich die Belastung nicht bedeutsam mit dem Alter des Kindes unterschied, wurden keine nach Kindesalter getrennten Normen gebildet. Die interne Konsistenz ist auf der Ebene der übergeordneten Werte hoch: α = .95 für die Gesamtskala, .93 für den Eltern- und .91 für den Kindbereich. Auf Subskalenebene reicht sie von α = .61 (Elterliche Bindung) über .63 (Soziale Isolation) und .68 (Anforderung) bis .83 (Elterliche Kompetenz) – die Begründung dafür, diese Werte nur als Screening zu lesen. Die Retest-Reliabilität wurde an 36 Müttern über ein Jahr bestimmt und beträgt .87 für Elternbereich und Gesamtskala sowie .85 für den Kindbereich. Zur Validität liegen zahlreiche Studien vor, überwiegend an Müttern von Kindern mit chronischen Krankheiten und Behinderungen. Zwei Grenzen benennt das Manual: Die Validierungsstichproben stammen aus Inanspruchnahmepopulationen und sind nicht repräsentativ, und normiert wurde ausschließlich an Müttern – bei Vätern ist das EBI nur für Gruppenvergleiche und Veränderungsmessungen verwendbar.

Tröster, H. (2011). EBI – Eltern-Belastungs-Inventar. Deutsche Version des Parenting Stress Index (PSI) von R. R. Abidin. Göttingen: Hogrefe.

Umfangreiche Testbibliothek & flexible Erweiterung

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Das sagen unsere Nutzer:innen

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Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.

Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)

LVR-Klinikum Düsseldorf

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Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.

Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)

Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied

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