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Testauswertung in Ihrem Klinik- oder Praxisalltag

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des DIKJ auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?

Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?

Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?

Online Auswertung des DIKJ

Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc

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Wir speichern keinerlei Patientendaten. Wir setzen auf absolute Datensparsamkeit und nutzen ausschließlich Serverstandorte in Deutschland mit ISO 27001 Zertifizierung.

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DIKJ digital auswerten

DIKJ – Depressionsinventar für Kinder und Jugendliche

Das DIKJ erfasst, wie stark depressive Symptome bei einem Kind oder Jugendlichen ausgeprägt sind. Es arbeitet dimensional: Es bestimmt einen Schweregrad, keine Diagnose. Erhoben wird im Selbsturteil – das Kind beschreibt selbst, wie es sich in den letzten Wochen gefühlt hat, was bei einem innerlichen Beschwerdebild wie der Depression näher an der Sache liegt als eine Verhaltensbeobachtung von außen. Die abgefragten Symptome lehnen sich an die DSM-Kriterien an und decken neben der Stimmung auch Begleiterscheinungen und Folgen depressiver Störungen ab.

Aufbau und Struktur des Fragebogens

Das DIKJ umfasst 29 Items. 26 davon stammen aus der Vorauflage; drei kamen mit der dritten, neu normierten Auflage hinzu und erfassen Anhedonie, sozialen Rückzug und somatische Störungen. Jedes Item beschreibt ein Symptom in drei Abstufungen, von denen die Testperson die zutreffende auswählt; die Stufen gehen von 0 bis 2. Bei einem Teil der Items ist die Reihenfolge der Antwortstufen umgekehrt – diese Items müssen vor der Summenbildung umgepolt werden. Einen Gesamtwert bildet das DIKJ über alle 29 Items; eine Aufteilung in Unterskalen sieht das Verfahren nicht vor. Das ist Absicht: Gemessen wird der Schweregrad der Symptomatik als Ganzes, nicht ein Profil einzelner Facetten.

Durchführung

Das DIKJ ist für Kinder und Jugendliche von 8 bis 16 Jahren aller Schulformen vorgesehen und lässt sich einzeln wie in Gruppen einsetzen. Die Bearbeitung dauert 10 bis 15 Minuten. Vorausgesetzt wird, dass die Items selbstständig gelesen und verstanden werden können; bei jüngeren Kindern oder schwacher Lesekompetenz empfiehlt sich deshalb die Einzeldurchführung. Da das Verfahren ohne Testleiterurteil auskommt und keine Materialien über den Bogen hinaus benötigt, ist es auch für wiederholte Erhebungen und für den Einsatz in Schulstichproben praktikabel.

Auswertung und Interpretation

Die Auswertung des DIKJ erfolgt im Papierverfahren von Hand über den Auswertebogen und die Normtabelle; der Verlag veranschlagt dafür knapp fünf Minuten. Jeder Schritt – Umpolen, Summieren, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle, und das Umpolen einzelner Items ist die Stelle, an der sich Fehler am leichtesten einschleichen. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:

  1. Umpolung: Die Items mit umgekehrter Antwortreihenfolge werden umkodiert, sodass bei allen Items der höhere Wert für die stärkere Symptomausprägung steht.
  2. Rohwertbildung: Die Itemwerte werden zu einem Gesamtwert summiert. Bei 29 Items mit je 0 bis 2 Punkten liegt er zwischen 0 und 58.
  3. Normierung: Zum Rohwert werden Prozentrang, T-Wert und T-Wert-Band abgelesen. Das DIKJ führt dafür eine einzige Normtabelle – getrennte Tabellen nach Alter, Geschlecht oder Schulform gibt es nicht. Diese Merkmale sind in der Zusammensetzung der Normstichprobe berücksichtigt, nicht in der Umrechnung.
  4. Interpretation: Der T-Wert ordnet den Schweregrad im Vergleich zur Normstichprobe ein; je höher er ausfällt, desto ausgeprägter die berichtete Symptomatik. Das T-Wert-Band gibt die Messungenauigkeit an und ist bei jedem Vergleich zweier Werte zu berücksichtigen.
  5. Grenzen der Aussage: Das DIKJ liefert einen Schweregrad, keine kategoriale Diagnose. Ein erhöhter Wert begründet die weitere Abklärung – er ersetzt sie nicht. Umgekehrt schließt ein unauffälliger Wert eine depressive Störung nicht aus, weil das Verfahren ausschließlich auf der Selbstauskunft beruht.

Testtheoretische Analyse / Gütekriterien

Die Normwerte des DIKJ beruhen auf 3.395 Schülerinnen und Schülern im Alter von 8 bis 16 Jahren; die Stichprobe bildet die in Deutschland bestehende Verteilung nach Alter, Geschlecht und besuchter Schulform annähernd repräsentativ ab. Die interne Konsistenz liegt bei α = .92 in einer klinischen Stichprobe (N = 139) und bei α = .87 in der Schulstichprobe (N = 3.403) – der Unterschied ist erwartbar, weil sich die Werte in einer klinischen Gruppe stärker streuen. Die Konstruktvalidität stützt sich auf die Anlehnung der Items an die DSM-Kriterien. Für die konvergente und diskriminante Validität spricht, dass das DIKJ enger mit konstruktnahen Skalen wie dem Selbstwert korreliert als mit konstruktferneren wie dem Fähigkeitsselbstkonzept. Kriterienbezogen unterscheidet es gut zwischen depressiven und nicht depressiven Patientinnen und Patienten. Angaben zur Retest-Reliabilität und zu Trennwerten macht der Verlag nicht.

Stiensmeier-Pelster, J., Braune-Krickau, M., Schürmann, M., & Duda, K. (2014). DIKJ – Depressionsinventar für Kinder und Jugendliche (3., überarbeitete und neu normierte Auflage). Göttingen: Hogrefe.

Umfangreiche Testbibliothek & flexible Erweiterung

Werten Sie das DIKJ und über 50 weitere etablierte klinische Testverfahren aus. Fehlt ein spezifisches Verfahren für Ihre Einrichtung? Gerne implementieren wir jeden zusätzlichen Test.

Das sagen unsere Nutzer:innen

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Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.

Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)

LVR-Klinikum Düsseldorf

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Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.

Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)

Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied

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