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Conners 3® digital auswerten

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Testauswertung in Ihrem Klinik- oder Praxisalltag

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung der Conners 3® auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?

Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?

Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?

Online Auswertung der Conners 3®

Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc

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Wir speichern keinerlei Patientendaten. Wir setzen auf absolute Datensparsamkeit und nutzen ausschließlich Serverstandorte in Deutschland mit ISO 27001 Zertifizierung.

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Conners 3® digital auswerten

Conners 3® – Conners Skalen zu Aufmerksamkeit und Verhalten

Die Conners 3® erfassen Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität und Impulsivität sowie die Probleme, die im Kindes- und Jugendalter regelmäßig damit einhergehen – Lernschwierigkeiten, oppositionelles Verhalten, Konflikte mit Gleichaltrigen. Charakteristisch für das Verfahren ist die konsequente Mehrperspektivität: Dieselben Merkmale werden von Eltern, Lehrkräften und ab acht Jahren von den Jugendlichen selbst beurteilt, und zwar mit parallel aufgebauten Bogen, deren Werte sich unmittelbar nebeneinanderlegen lassen. Eingesetzt werden die Conners 3® in der Erstdiagnostik, zur Therapieevaluation und in der Forschung.

Aufbau und Struktur des Fragebogens

Die Conners 3® sind modular aufgebaut. Für jede der drei Beurteilerperspektiven der Conners 3® gibt es eine Langversion mit knapp 100 Items und eine Kurzversion – 42 Items für Eltern, 36 für Lehrkräfte, 38 für die Selbstbeurteilung. Dazu kommen zwei Kurzskalen mit je zehn Items: der ADHS-Index für alle drei Perspektiven und der Global-Index für Eltern und Lehrkräfte, letzterer mit den Subskalen Rastlos-Impulsiv und Emotional-Labil. Alle Items werden vierstufig beantwortet, von „nie" bis „sehr oft".

Die Langversionen der Conners 3® liefern sechs Inhaltsskalen: Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität/Impulsivität, Lernprobleme, Exekutive Funktionen, Aggressivität/Trotz und Beziehung zu Gleichaltrigen – in der Selbstbeurteilung an dieser Stelle Familienbeziehungen. Ergänzend werden Symptomskalen nach den Kriterien der Klassifikationssysteme gebildet, getrennt für den unaufmerksamen, den hyperaktiv-impulsiven und den kombinierten Typ sowie für oppositionelles Trotzverhalten und Störungen des Sozialverhaltens; Auswerte- und Profilbogen liegen nach DSM-5 und ICD-10 vor.

Hinzu kommen Bausteine, die über die Skalenwerte hinausgehen: Validitätsskalen zu positivem und negativem Eindruck, ein Inkonsistenzindex, Screening-Items zu Ängstlichkeit und Depressivität, kritische Items mit unmittelbarem Handlungsbedarf und Items zur Beeinträchtigung in Schule, sozialen Beziehungen und Familie.

Durchführung

Die Conners 3® sind für das Eltern- und Lehrerurteil von 6 bis 18 Jahren normiert, für die Selbstbeurteilung von 8 bis 18 Jahren. Die Bearbeitungsdauer reicht von etwa fünf Minuten für die Indizes bis zu rund 20 Minuten für eine Langversion. Welche Version der Conners 3® gewählt wird, richtet sich an der Fragestellung aus: Die Langversion für die differenzierte Erstdiagnostik, die Kurzversion für eine ökonomische Erhebung mehrerer Perspektiven, die Indizes für Screening und Verlaufsmessung. Empfohlen wird, mindestens zwei Perspektiven zu erheben.

Auswertung und Interpretation

Die Auswertung der Conners 3® erfolgt im Papierverfahren von Hand über Auswerte- und Profilbogen sowie die Normtabellen des Manuals. Jeder Schritt – Summieren, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle, und bei drei Beurteilerperspektiven fällt er dreifach an. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:

  1. Prüfung des Antwortverhaltens: Vor der inhaltlichen Auswertung werden die Validitätsskalen für positiven und negativen Eindruck sowie der Inkonsistenzindex bestimmt. Der Index beruht auf Itempaaren, die inhaltlich gleichsinnig formuliert sind; weichen die Antworten darauf zu stark voneinander ab, ist der Bogen nur eingeschränkt verwertbar.
  2. Rohwertberechnung: Die Itemwerte werden je Inhalts- und Symptomskala aufsummiert.
  3. Normierung: Die Rohwerte werden in T-Werte (Mittelwert 50, Standardabweichung 10) überführt. Die Normen sind nach Geschlecht und in einzelnen Altersjahren gegliedert – eine ungewöhnlich feine Abstufung, die der raschen Entwicklung der Symptomatik über die Schuljahre Rechnung trägt. Prozentränge werden wegen der Verteilungsform nicht zur Interpretation empfohlen.
  4. Kategoriale Beurteilung: Die Symptomskalen werden zusätzlich auf Itemebene ausgewertet: Gezählt wird, wie viele Kriterien mit „oft" oder „sehr oft" beurteilt wurden und ob die geforderte Mindestzahl erreicht ist.
  5. Zusammenführung: Beeinträchtigungs-, Screening- und kritische Items werden gesondert betrachtet – sie fließen in keinen Skalenwert ein, können aber den weiteren Weg bestimmen. Abschließend werden die Perspektiven verglichen; Abweichungen zwischen Eltern-, Lehrer- und Selbsturteil sind kein Messfehler, sondern der eigentliche diagnostische Ertrag des mehrperspektivischen Vorgehens.

Testtheoretische Analyse / Gütekriterien

Die deutschsprachige Normierung der Conners 3® beruht auf 919 Elternurteilen, 730 Lehrerurteilen und 770 Selbstbeurteilungen; die Normen sind für alle drei Perspektiven alters- und geschlechtsspezifisch ausgewiesen. Die interne Konsistenz erreicht für die meisten Skalen der Langversionen α > .85 über Beurteilerperspektiven und Altersgruppen hinweg, die übrigen Skalen liegen bei mindestens α = .70. Die Retest-Reliabilität beträgt im Mittel etwa r = .85. Die Skalen trennen zuverlässig zwischen Kindern mit und ohne ADHS-Diagnose; zur Konstrukt-, diskriminanten und prädiktiven Validität liegen umfangreiche Untersuchungen vor. Bei der Interpretation bleibt zu beachten, dass Fremdurteile immer auch das Beurteilungsverhalten der Bezugsperson abbilden – dafür sind die Validitätsskalen da, und sie gehören konsequent an den Anfang der Auswertung.

Lidzba, K., Christiansen, H., & Drechsler, R. (2013). Conners 3® – Conners Skalen zu Aufmerksamkeit und Verhalten – 3. Deutschsprachige Adaptation der Conners 3rd Edition™ von C. K. Conners. Göttingen: Hogrefe.

Umfangreiche Testbibliothek & flexible Erweiterung

Werten Sie die Conners 3® und über 50 weitere etablierte klinische Testverfahren aus. Fehlt ein spezifisches Verfahren für Ihre Einrichtung? Gerne implementieren wir jeden zusätzlichen Test.

Das sagen unsere Nutzer:innen

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Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.

Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)

LVR-Klinikum Düsseldorf

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Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.

Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)

Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied

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