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Nie mehr selber rechnen • Nie mehr Normwerte suchen • Nie mehr Excel-Tabellen

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung der Conners 3® auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?
Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?
Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?
Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc
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Beispiel-TestbefundNie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen
Die Conners 3® erfassen Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität und Impulsivität sowie die Probleme, die im Kindes- und Jugendalter regelmäßig damit einhergehen – Lernschwierigkeiten, oppositionelles Verhalten, Konflikte mit Gleichaltrigen. Charakteristisch für das Verfahren ist die konsequente Mehrperspektivität: Dieselben Merkmale werden von Eltern, Lehrkräften und ab acht Jahren von den Jugendlichen selbst beurteilt, und zwar mit parallel aufgebauten Bogen, deren Werte sich unmittelbar nebeneinanderlegen lassen. Eingesetzt werden die Conners 3® in der Erstdiagnostik, zur Therapieevaluation und in der Forschung.
Die Conners 3® sind modular aufgebaut. Für jede der drei Beurteilerperspektiven der Conners 3® gibt es eine Langversion mit knapp 100 Items und eine Kurzversion – 42 Items für Eltern, 36 für Lehrkräfte, 38 für die Selbstbeurteilung. Dazu kommen zwei Kurzskalen mit je zehn Items: der ADHS-Index für alle drei Perspektiven und der Global-Index für Eltern und Lehrkräfte, letzterer mit den Subskalen Rastlos-Impulsiv und Emotional-Labil. Alle Items werden vierstufig beantwortet, von „nie" bis „sehr oft".
Die Langversionen der Conners 3® liefern sechs Inhaltsskalen: Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität/Impulsivität, Lernprobleme, Exekutive Funktionen, Aggressivität/Trotz und Beziehung zu Gleichaltrigen – in der Selbstbeurteilung an dieser Stelle Familienbeziehungen. Ergänzend werden Symptomskalen nach den Kriterien der Klassifikationssysteme gebildet, getrennt für den unaufmerksamen, den hyperaktiv-impulsiven und den kombinierten Typ sowie für oppositionelles Trotzverhalten und Störungen des Sozialverhaltens; Auswerte- und Profilbogen liegen nach DSM-5 und ICD-10 vor.
Hinzu kommen Bausteine, die über die Skalenwerte hinausgehen: Validitätsskalen zu positivem und negativem Eindruck, ein Inkonsistenzindex, Screening-Items zu Ängstlichkeit und Depressivität, kritische Items mit unmittelbarem Handlungsbedarf und Items zur Beeinträchtigung in Schule, sozialen Beziehungen und Familie.
Die Conners 3® sind für das Eltern- und Lehrerurteil von 6 bis 18 Jahren normiert, für die Selbstbeurteilung von 8 bis 18 Jahren. Die Bearbeitungsdauer reicht von etwa fünf Minuten für die Indizes bis zu rund 20 Minuten für eine Langversion. Welche Version der Conners 3® gewählt wird, richtet sich an der Fragestellung aus: Die Langversion für die differenzierte Erstdiagnostik, die Kurzversion für eine ökonomische Erhebung mehrerer Perspektiven, die Indizes für Screening und Verlaufsmessung. Empfohlen wird, mindestens zwei Perspektiven zu erheben.
Die Auswertung der Conners 3® erfolgt im Papierverfahren von Hand über Auswerte- und Profilbogen sowie die Normtabellen des Manuals. Jeder Schritt – Summieren, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle, und bei drei Beurteilerperspektiven fällt er dreifach an. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:
Die deutschsprachige Normierung der Conners 3® beruht auf 919 Elternurteilen, 730 Lehrerurteilen und 770 Selbstbeurteilungen; die Normen sind für alle drei Perspektiven alters- und geschlechtsspezifisch ausgewiesen. Die interne Konsistenz erreicht für die meisten Skalen der Langversionen α > .85 über Beurteilerperspektiven und Altersgruppen hinweg, die übrigen Skalen liegen bei mindestens α = .70. Die Retest-Reliabilität beträgt im Mittel etwa r = .85. Die Skalen trennen zuverlässig zwischen Kindern mit und ohne ADHS-Diagnose; zur Konstrukt-, diskriminanten und prädiktiven Validität liegen umfangreiche Untersuchungen vor. Bei der Interpretation bleibt zu beachten, dass Fremdurteile immer auch das Beurteilungsverhalten der Bezugsperson abbilden – dafür sind die Validitätsskalen da, und sie gehören konsequent an den Anfang der Auswertung.
Lidzba, K., Christiansen, H., & Drechsler, R. (2013). Conners 3® – Conners Skalen zu Aufmerksamkeit und Verhalten – 3. Deutschsprachige Adaptation der Conners 3rd Edition™ von C. K. Conners. Göttingen: Hogrefe.
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Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)
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Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)
Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied
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