Schnell & fehlerfrei
Von der intuitiven Rohwert-Eingabe zum vollständigen und validen Testergebnis in unter 3 Minuten. Automatische Auswertung ohne Übertragungs- und Rechenfehler.
Kostenlos ausprobierenMit unserem Auswertungsprogramm für psychologische Testverfahren nutzen Sie Ihre Zeit wieder für das Wichtigste: Ihre Patient:innen.
Nie mehr selber rechnen • Nie mehr Normwerte suchen • Nie mehr Excel-Tabellen

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung der CBCL/1½–5 auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?
Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?
Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?
Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc
Von der intuitiven Rohwert-Eingabe zum vollständigen und validen Testergebnis in unter 3 Minuten. Automatische Auswertung ohne Übertragungs- und Rechenfehler.
Kostenlos ausprobierenWir speichern keinerlei Patientendaten. Wir setzen auf absolute Datensparsamkeit und nutzen ausschließlich Serverstandorte in Deutschland mit ISO 27001 Zertifizierung.
Mehr zum DatenschutzExportieren Sie Ihren Testbefund als PDF in Ihrem individuellen Design. Alternativ kopieren Sie Ihre Testergebnisse mit nur einem Klick in Ihr PVS, KIS oder Dokument.
Beispiel-TestbefundNie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen
Die CBCL/1½–5 und die C-TRF/1½–5 erfassen Verhaltensauffälligkeiten, emotionale Probleme und körperliche Beschwerden bei Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter – die eine aus Sicht der Eltern, die andere aus Sicht der Erzieher:innen. Beide gehören zu einem international etablierten System evidenzbasierter, multimodaler Diagnostik, dessen Grundgedanke die Mehrperspektivität ist: Kinder verhalten sich zu Hause anders als in der Gruppe, und erst der Vergleich beider Urteile ergibt ein belastbares Bild. Die deutschen Formen der CBCL/1½–5 erschienen 2022 erstmals mit eigenem Manual und deutschen Vergleichswerten.
Beide Fragebögen umfassen 99 Problemitems sowie ein offenes Item 100, in dem bis zu drei weitere Auffälligkeiten frei beschrieben werden können. Beurteilt wird dreistufig: 0 = nicht zutreffend (soweit bekannt), 1 = etwas oder manchmal zutreffend, 2 = genau oder häufig zutreffend.
Die Problemskalen erster Ordnung sind Emotionale Reaktivität, Ängstlich/depressiv, Körperliche Beschwerden, Sozialer Rückzug, Aufmerksamkeitsprobleme und Aggressives Verhalten; die Elternform enthält zusätzlich Schlafprobleme. Daraus entstehen die Skalen zweiter Ordnung:
Ergänzend werden fünf DSM-orientierte Skalen gebildet: Depressive Symptome, Angstsymptome, Autismus-Spektrum-Symptome, Unaufmerksamkeits-/Hyperaktivitätssymptome und Oppositionelle Verhaltenssymptome. Sie erleichtern den Übergang zu kategorialen Klassifikationssystemen, sind aber ausdrücklich kein Äquivalent zu DSM-Diagnosen.
Die CBCL/1½–5 füllen Eltern oder andere enge Bezugspersonen aus, die C-TRF/1½–5 Erzieher:innen, die das Kind in der Gruppe erleben. Das Ausfüllen dauert je Fragebogen etwa 10 bis 15 Minuten. Der Beurteilungszeitraum der CBCL/1½–5 umfasst ausdrücklich die letzten zwei Monate – Kriterien wie Erstmanifestation oder Störungsdauer lassen sich damit nicht abbilden. Nach dem Ausfüllen wird die beurteilende Person gebeten, ihre Angaben auf Vollständigkeit zu prüfen und diejenigen Probleme zu unterstreichen, die ihr Sorgen machen. Einige Items verlangen zusätzlich eine genauere Beschreibung des gemeinten Verhaltens, um Fehldeutungen zu vermeiden.
Die Auswertung der CBCL/1½–5 und der C-TRF/1½–5 erfolgt im Papierverfahren von Hand über je einen doppelseitigen Auswertungsbogen – Vorderseite Problemskalen, Rückseite DSM-orientierte Skalen – und beansprucht etwa zehn Minuten je Fragebogen. Jeder Schritt – Summieren, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:
Das Manual benennt die Grenzen der Verfahren ungewöhnlich deutlich, und das gehört zur fachgerechten Anwendung. Die Normwerte sind nicht repräsentativ: Sie stammen aus Feldstichproben, in denen nur Daten von Kindern ab zwei Jahren vorlagen – bei jüngeren Kindern, für die die Verfahren ab 1½ Jahren zugelassen sind, sind die Normwerte entsprechend vorsichtig zu interpretieren. Auch die Reliabilität fällt je nach Skala und Perspektive unterschiedlich aus: Durchgängig zuverlässig sind die Skala Schlafprobleme im Elternurteil und die Skala Aggressives Verhalten in beiden Perspektiven; im Urteil der Erzieher:innen erreichen mehr Dimensionen das Kriterium. Zurückhaltend zu interpretieren sind Emotionale Reaktivität, Ängstlich/depressiv und Körperliche Beschwerden, die in einzelnen Perspektiven oder Stichproben keine hinreichende interne Konsistenz erreichen. Für die klinische Einzelfallarbeit bleiben solche Skalen dennoch nützlich – auf Itemebene liefern sie Hinweise, die zu weiterer Exploration Anlass geben. Bei der Interpretation sind zudem Geschlechtseffekte und die bekannten Unterschiede zwischen Beurteilerperspektiven zu berücksichtigen: Abweichungen zwischen Eltern- und Erzieher:innenurteil sind kein Messfehler, sondern diagnostische Information.
Plück, J., Scholz, K.-K., & Döpfner, M. (2022). CBCL/1½–5, C-TRF/1½–5 – Deutsche Kleinkind- und Vorschulalter-Formen der Child Behavior Checklist von Thomas M. Achenbach und Leslie A. Rescorla. Göttingen: Hogrefe.
Werten Sie die CBCL/1½–5 und über 50 weitere etablierte klinische Testverfahren aus. Fehlt ein spezifisches Verfahren für Ihre Einrichtung? Gerne implementieren wir jeden zusätzlichen Test.
Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.
Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)
LVR-Klinikum Düsseldorf
Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.
Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)
Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied
Nie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen