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Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des BPI auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?
Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?
Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?
Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc
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Kostenlos ausprobierenWir speichern keinerlei Patientendaten. Wir setzen auf absolute Datensparsamkeit und nutzen ausschließlich Serverstandorte in Deutschland mit ISO 27001 Zertifizierung.
Mehr zum DatenschutzExportieren Sie Ihren Testbefund als PDF in Ihrem individuellen Design. Alternativ kopieren Sie Ihre Testergebnisse mit nur einem Klick in Ihr PVS, KIS oder Dokument.
Beispiel-TestbefundNie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen
Das BPI ist ein Selbstbeurteilungsfragebogen zur Erfassung der Borderline-Persönlichkeitsorganisation. Theoretische Grundlage ist das Strukturkonzept von Kernberg, ergänzt um deskriptive Kriterien: Das BPI bildet damit nicht nur Symptome ab, sondern die dahinterliegende Struktur – Identitätsdiffusion, vorherrschende Abwehrmechanismen und die Qualität der Realitätsprüfung. Weil der Fragebogen Patienten Gelegenheit gibt, sich selbst zu beschreiben, statt sie auszufragen, wird er auch bei ausgeprägtem Misstrauen erfahrungsgemäß selten zurückgewiesen. Eingesetzt wird das BPI in der klinischen Diagnostik, zur Abgrenzung gegenüber anderen Krankheitsbildern, in der Therapieevaluation und in der Forschung.
Das BPI umfasst 53 Items, die mit „Ja" oder „Nein" beantwortet werden. 51 davon gehen in die Skalen- und Cut-off-Bildung ein; die Items 52 und 53 werden gesondert qualitativ betrachtet. Faktorenanalytisch gebildet wurden vier Skalen:
Ergänzend liefert das BPI Cut-off-Kriterien, die aus den differenzialdiagnostisch trennschärfsten Items gebildet werden.
Das BPI wird als Selbstbeurteilungsverfahren vorgegeben und ist in allen Praxisfeldern klinischer Diagnostik einsetzbar. Das Ausfüllen dauert in der Regel etwa 20 Minuten. Das Manual betont die Bedeutung eines tragfähigen Kontakts vor der Vorgabe: Wird vermittelt, dass der Fragebogen der Selbstbeschreibung dient und nicht dem Ausforschen, steigt die Bereitschaft zu wahrheitsgemäßer Beantwortung – ein bei ausgeprägtem Misstrauen nicht zu unterschätzender Faktor. Eine entsprechend formulierte Instruktion steht auf dem Deckblatt.
Die Auswertung des BPI erfolgt im Papierverfahren von Hand über eine Auswertungsschablone; das Manual veranschlagt dafür nicht mehr als 10 Minuten. Jeder Schritt – Auszählen, Übertragen, Nachschlagen – ist dabei eine mögliche Fehlerquelle. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:
Die Kennwerte der 53-Item-Version beruhen auf einer Gesamtstichprobe von 495 Patienten und Probanden für die Reliabilität und 538 Personen für die Normwerte. Die interne Konsistenz erreicht für die Gesamtskala α = .91, für die vier Subskalen liegt sie zwischen α = .68 und .83. Die Retest-Reliabilität wurde in einer Teilstichprobe nicht-klinischer Probanden über fünf Monate bestimmt: Der Gesamtwert erreicht r = .84, Identitäts-Diffusion r = .78 und Angst vor Nähe r = .83, während die Skala mangelhafte Realitätsprüfung mit r = .60 deutlich abfällt – für diese Skala ist die zeitliche Stabilität also eingeschränkt. Die Konstruktion folgte einem differenzialdiagnostischen Kriterium: Aus einer 100-Item-Vorform wurden jene Items ausgewählt, die zwischen Borderline-Patienten und Vergleichsgruppen statistisch bedeutsam trennen. Faktorenanalysen bestätigten die Skalenstruktur, und die Skalen differenzieren zuverlässig zwischen Borderline-Patienten, Patienten mit neurotischen Störungen, Schizophrenen und Nicht-Patienten. Für die Cut-off-Kriterien weist das Manual Sensitivität, Spezifität sowie positiven und negativen prädiktiven Wert aus – mit dem Hinweis, dass die prädiktiven Werte von der Basisrate der Störung in der jeweiligen Population abhängen und der negative prädiktive Wert durchgehend hoch ausfällt.
Leichsenring, F. (1997). BPI – Borderline-Persönlichkeits-Inventar. Göttingen: Hogrefe.
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Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)
LVR-Klinikum Düsseldorf
Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.
Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)
Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied
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