In unter 3 Minuten zum Testergebnis

BAV 3-11 digital auswerten

Mit unserem Auswertungsprogramm für psychologische Testverfahren nutzen Sie Ihre Zeit wieder für das Wichtigste: Ihre Patient:innen.

  • Bis zu 90% Zeitersparnis
  • Fehlerfreie Auswertung
  • Flexibler Befundexport
  • Alle Tests in einem Programm
Kostenlos starten

Nie mehr selber rechnen • Nie mehr Normwerte suchen • Nie mehr Excel-Tabellen

Our application

Testauswertung in Ihrem Klinik- oder Praxisalltag

Sie benötigen viel Zeit für die Auswertung des BAV 3-11 auf Papier und trotzdem schleichen sich Fehler ein?

Sie verwenden Excel-Tabellen und müssen dennoch zum Manual greifen um die Normwerte zu ermitteln?

Oder nutzen Sie bereits ein digitales Testsystem, stören sich aber an der komplizierten Handhabung und den hohen Kosten?

Online Auswertung des BAV 3-11

Psycholog:innen dieser Träger vertrauen bereits auf PsyCalc

Unternehmenslogo JohanniterUnternehmenslogo LVRUnternehmenslogo vitosUnternehmenslogo Kliniken OstalbUnternehmenslogo Zentrum für Integrative Psychatrie

Schnell & fehlerfrei

Von der intuitiven Rohwert-Eingabe zum vollständigen und validen Testergebnis in unter 3 Minuten. Automatische Auswertung ohne Übertragungs- und Rechenfehler.

Kostenlos ausprobieren

Maximale Datensicherheit

Wir speichern keinerlei Patientendaten. Wir setzen auf absolute Datensparsamkeit und nutzen ausschließlich Serverstandorte in Deutschland mit ISO 27001 Zertifizierung.

Mehr zum Datenschutz

Flexibler Befundexport

Exportieren Sie Ihren Testbefund als PDF in Ihrem individuellen Design. Alternativ kopieren Sie Ihre Testergebnisse mit nur einem Klick in Ihr PVS, KIS oder Dokument.

Beispiel-Testbefund

Nie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen

BAV 3-11 digital auswerten

BAV 3-11 – Bochumer Angstverfahren für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter

Das BAV 3-11 ist ein Individualtest zur Erfassung entwicklungstypischer Ängste bei Kindern im Vorschul- und Grundschulalter. Es erhebt drei Ebenen der Angst gemeinsam: das subjektive Erleben (Art und Intensität der Angst), das Verhalten in Angstsituationen (bevorzugte Regulationsstrategien) und die begleitenden körperlichen Angstreaktionen. Damit unterscheidet es sich von reinen Ängstlichkeitsfragebögen, die den Umgang mit der Angst nicht abbilden. Ziel ist die Abklärung, ob die Ängste eines Kindes entwicklungstypisch oder klinisch relevant sind – erhoben über die Selbstauskunft des Kindes und die Fremdeinschätzung der Eltern.

Aufbau und Struktur des Tests

Im BAV 3-11 werden den Kindern potenziell angstauslösende Situationen als Bilder vorgelegt; die Befragung erfolgt standardisiert mündlich. Für Grundschulkinder gibt es die Gesamtversion G mit 26 Items, für Kindergartenkinder zwei Parallelversionen A und B mit je 13 Items. Die Eltern beantworten den Fragebogen schriftlich.

Auf der Ebene des subjektiven Erlebens wird ein Gesamtwert Gesamtangst gebildet, der sich bei Grundschulkindern und allen Eltern aus vier Skalen zusammensetzt:

  • Soziale Ängste
  • Kognitive Ängste, Sorgen und Befürchtungen
  • Angst vor Verletzung und körperlicher Beeinträchtigung
  • Phobien

Bei Kindergartenkindern wird die Gesamtangst direkt aus den Items berechnet, da die Itemzahl für Skalenwerte zu gering ist. Auf der Verhaltensebene werden die genannten Bewältigungsversuche über ein Kategoriensystem mit neun Strategien plus Restkategorie kodiert; daraus entstehen die Kennwerte Summe aller und Summe unterschiedlicher Strategien sowie die drei Regulationsstile Problemorientierung, Problemvermeidung und Suche nach sozialer Unterstützung. Die Ebene der körperlichen Angstreaktionen erfasst 14 Symptome wie Zittern, Schwitzen/Frieren, Herzklopfen oder Bauchschmerzen zuzüglich einer freien Kategorie.

Durchführung

Das BAV 3-11 richtet sich an deutschsprachige Kinder von 4 bis 11 Jahren (Selbsteinschätzung) sowie an deren Eltern von 3 bis 11 Jahren (Fremdeinschätzung). Die Bearbeitung des BAV 3-11 dauert 20 bis 30 Minuten. Zu jeder Situation wird zuerst das Angsterleben eingeschätzt – Grundschulkinder und Eltern auf einer fünfstufigen Skala, Kindergartenkinder auf einer dreistufigen Smiley-Skala –, danach gefragt, was das Kind in dieser Situation tun würde. Die körperlichen Reaktionen werden den Kindern höchstens zweimal erfragt: bei Kindergartenkindern bei der ersten Angstnennung, bei Grundschulkindern bei der ersten mittleren oder starken Angstnennung.

Auswertung und Interpretation

Die Auswertung des BAV 3-11 erfolgt im Papierverfahren von Hand über Auswertebögen, getrennt für die drei Angstebenen; das Manual veranschlagt dafür etwa 10 Minuten (Kindergarten) bis 20 Minuten (Grundschule). Jeder Schritt — Umkodieren, Summieren, Nachschlagen — ist dabei eine mögliche Fehlerquelle. Mit einem Auswertungsprogramm wie PsyCalc verkürzt sich die Auswertung auf das Eintragen der Antworten; Rechen-, Übertragungs- und Nachschlagefehler entfallen. Die Schritte im Einzelnen:

  1. Umkodierung der Antworten: Positive und neutrale Antwortkategorien werden zu „keine Angst" zusammengefasst und mit 0 bewertet; die Angstkategorien erhalten bei Grundschulkindern und Eltern 1 bis 3 Punkte (0-3-Code), bei Kindergartenkindern 1 Punkt (0-1-Code).
  2. Inkongruente Antworten: Nennt ein Kind keine Angst, beschreibt aber eine Handlung, die Angst impliziert – etwa Weglaufen –, wird die Situation mit einem Punkt gewertet. Solche Widersprüche sind zugleich ein Hinweis auf sozial erwünschtes Antworten.
  3. Umgang mit fehlenden Werten: Fehlende Angaben zum Angsterleben dürfen ersetzt werden, solange nicht mehr als 10 % der Items fehlen (drei Items in Version G, ein Item in den Versionen A und B); ersetzt wird durch den Gesamtmittelwert der jeweiligen Geschlechts- und Altersgruppe.
  4. Rohwerte und Normierung: Aus den Itemwerten entstehen die Skalen- und Gesamtwerte; für die Regulationsstrategien kommen relative Kennwerte hinzu, also der prozentuale Anteil eines Regulationsstils am genannten Strategierepertoire. Anschließend werden Prozentränge und T-Werte aus den Normtabellen des BAV 3-11 übertragen – getrennt für Jungen und Mädchen sowie für die Altersgruppen.
  5. Interpretation: Als über- oder unterdurchschnittlich gelten Werte außerhalb des Bereichs T = 40 bis 60, in dem rund 68 % aller Testpersonen liegen. Die Richtung ist ebenenabhängig: Auf der Erlebens- und der Körperebene bedeutet ein höherer T-Wert mehr Angst beziehungsweise mehr körperliche Reaktionen; auf der Verhaltensebene steht eine hohe Problemorientierung für ein konstruktives Bewältigungsrepertoire, eine hohe Problemvermeidung für ein dysfunktionales Muster, während die Suche nach sozialer Unterstützung nicht wertend zu interpretieren ist. Über die Prozentränge lassen sich Extremgruppen bestimmen: die jeweils 25 % der Kinder mit besonders geringer (PR < 25) oder hoher Merkmalsausprägung (PR > 75). Für die relativen Einzelstrategien liegen keine Normwerte vor.

Testtheoretische Analyse / Gütekriterien

Die Normierung des BAV 3-11 beruht auf 1065 Kindern und 1046 Eltern aus 24 Kindergärten und 13 Grundschulen im Ruhrgebiet, mit bewusst gemischter Auswahl sozial schwächerer und gut situierter Stadtteile: 412 Kindergartenkinder (3;2 bis 7;1 Jahre) und 651 Grundschulkinder (6;0 bis 12;6 Jahre). Normen liegen getrennt nach Geschlecht und Altersgruppe vor – Kindergarten bis und über 60 Monate sowie Grundschulklassen 1 bis 4. Die interne Konsistenz der Gesamtversion liegt zwischen α = .72 (Kindergarteneltern) und .86 (Grundschulkinder), die der Teilversionen A und B zwischen α = .53 und .76. Die Paralleltest-Reliabilität beider Teilversionen erreicht bei Grundschulkindern r = .70 bis .78 und bei Kindergartenkindern r = .63, ohne signifikanten Unterschied der Summenwerte. Die Retest-Reliabilität nach zwei Wochen beträgt .80 für die Gesamtversion und .71 bis .74 für die Teilversionen. Die Validität wurde über Expertenratings, Faktorenanalysen und den Vergleich mit dem Elternfragebogen ELFRANA geprüft: Für die Elternversion zeigen sich deutliche Hinweise auf konvergente Validität, auf Ebene der Kinderurteile fallen die Zusammenhänge erwartungsgemäß niedriger aus; die Unabhängigkeit von den Neugier-Skalen stützt die diskriminante Validität. Einschränkend ließen sich die vier Angst-Unterskalen nicht ausreichend bestätigen – der Gesamtwert ist der belastbarere Kennwert.

Mackowiak, K., & Lengning, A. (2010). Das Bochumer Angstverfahren für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter (BAV 3-11). Bern: Verlag Hans Huber.

Umfangreiche Testbibliothek & flexible Erweiterung

Werten Sie das BAV 3-11 und über 50 weitere etablierte klinische Testverfahren aus. Fehlt ein spezifisches Verfahren für Ihre Einrichtung? Gerne implementieren wir jeden zusätzlichen Test.

Das sagen unsere Nutzer:innen

Unternehmenslogo

Nach dem Test mehrerer Systeme hat uns PsyCalc mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt. Hervorzuheben ist, dass alle unsere Testverfahren ergänzt wurden. Jetzt profitieren wir von enormer Zeitersparnis, unterstützt von einem exzellenten Support.

Lea Sauerbier (Testpsychologin / Psychotherapeutin in Ausbildung)

LVR-Klinikum Düsseldorf

Unternehmenslogo

Früher benötigten wir einen extra Mitarbeiter für Testauswertungen. Dank PsyCalc kann unser Behandlungsteam nun jederzeit flexibel seine Testverfahren auswerten. Wir sparen erhebliche Kosten und können unsere Ressourcen wieder voll auf unsere Patienten konzentrieren.

Bernd Wenig (Krankenhausdirektor)

Johanniter-Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuwied

Nie mehr rechnen · Nie mehr Normwerte suchen · Nie mehr Excel-Tabellen

BAV 3-11 digital auswerten